Disease-Management-Programme

Disease-Management-Programme (DMP) sind strukturierte Behandlungsprogramme für ausgewählte chronische Erkrankungen. Sie beinhalten eine kontinuierliche, qualitätsgesicherte und strukturierte Versorgung  auf evidenzbasierter Grundlage.

In Nordrhein gibt es derzeit sechs DMP: für Diabetes mellitus Typ 1 und 2, Koronare Herzkrankheit (KHK), Asthma bronchiale, Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen (COPD) und Brustkrebs. Das Besondere: Ein Arzt koordiniert innerhalb eines Behandlungsfalls verschiedene Versorgungsmodule wie  Prävention, Diagnostik und Therapie. Dadurch soll die therapeutische Belastung für den Patienten möglichst gering gehalten und sein Gesundheitszustand verbessert werden.

Die Teilnahme von Ärzten und Patienten ist freiwillig und kann unter Einhaltung einer Frist jederzeit gekündigt werden. Voraussetzungen für die Teilnahme des Patienten: Es muss eine für das jeweilige DMP gesicherte ICD-10 Diagnose vorliegen. Darüber hinaus sollte der Patient von der Therapie profitieren und aktiv an der Umsetzung der Therapieziele mitwirken.

Neben der Patienteneinschreibung bei der Krankenkasse, muss für die Abrechnung von DMP-Leistungen mindestens eine gesicherte Diagnose gemäß der unten aufgeführten DMP ICD-Kodierhilfe zum jeweiligen DMP angegeben sein. Die Kodierhilfe ist auch Bestandteil der Online-Testabrechnung.

Allgemeinen Regelungen, die für alle DMP zu berücksichtigen sind