Letzte Änderung: 16.06.2020, 11:41 Uhr

Postoperative Wundinfektion

Am 1. Januar 2017 startete das zweite sektorenübergreifende Qualitätssicherungsverfahren Postoperative Wundinfektion. Ziel dieses Verfahrens ist:

  • eine Reduktion nosokomialer postoperativer Wundinfektionen
  • die Verbesserung des Hygiene- und Infektionsmanagements
  • einen Beitrag zur Vermeidung nosokomialer Infektionen zu leisten

Dazu werden einerseits fallbezogen postoperative Wundinfektionsraten für jede teilnehmende Einrichtung berechnet. Andererseits wird für diese Einrichtungen das Hygiene- und Infektionsmanagement überprüft.

Zur Beurteilung der Wundinfektionsraten werden in das Verfahren hierfür maßgebliche Operationen für das jeweilige Fachgebiet bei Patienten ab 18 Jahren aufgenommen, die gesetzlich krankenversichert sind.

Im vertragsärztlichen Bereich kommen als maßgebliche Operationen solche in Betracht, die durch eine der folgenden Facharztgruppen durchgeführt werden:

  • Chirurgie/Allgemeinchirurgie
  • Gefäßchirurgie
  • Viszeralchirurgie
  • Orthopädie/Unfallchirurgie
  • Plastische Chirurgie
  • Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Urologie

Ansprechpartner

Shambavi Vasudeva