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Anstellung (ohne Jobsharing)

Die Anstellung eines Arztes oder eines Psychotherapeuten mit einem zusätzlichen Regelleistungsvolumen oder Zeitkontingent ist nur in einem offenen Planungsbereich oder bei einer Fachgruppe möglich, die nicht von Zulassungsbeschränkungen betroffen ist.

Eine andere Möglichkeit ist der Zulassungsverzicht eines bisher niedergelassenen Arztes zugunsten einer Anstellung bei einem anderen Arzt oder einem Medizinischen Versorgungszentrum. Dies ist sowohl in offenen als auch in geschlossenen Planungsbereichen möglich.

Im Unterschied zur Anstellung im Jobsharing ist keine Fachgruppenidentität vorgeschrieben. Der Angestellte wird in der Bedarfsplanung ebenso berücksichtigt wie ein zugelassener Arzt.

Der niedergelassene Vertragsarzt stellt den Antrag auf Anstellung eines Arztes beim Zulassungsausschuss. Der Ausschuss prüft den Anstellungsvertrag insbesondere auf sozialrechtliche Vorschriften.