Vertrag Letzte Änderung: 26.07.2019, 09:01 Uhr Lesezeit: 20 Minuten

Tonsillotomie

Die KV Nordrhein hat mit der Kaufmännischen Krankenkasse – KKH (vormals KKH-Allianz), Knappschaft Bahn See und den Betriebskrankenkassen Vereinbarungen über die Durchführung von Tonsillotomie im Rahmen der besonderen ambulanten ärztlichen Versorgung abgeschlossen. Ziel der Verträge ist die Etablierung einer hochwertigen und qualitätsgesicherten Patientenversorgung.

Teilnahmeberechtigt sind alle Fachärzte für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde mit Vertragsarztsitz in Nordrhein und der Genehmigung zum ambulanten Operieren. Anästhesisten nehmen durch Abrechnung der entsprechenden Symbolnummern teil. Sämtliche Honorare werden außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung gezahlt.

EBM-Leistung ab 1. Juli 2019

Der G-BA hat die Behandlungsmethode der Tonsillotomie bei symptomatischer Hyperplasie in den GKV-Leistungskatalog aufgenommen. Damit Ärzte die Teilentfernung vergrößerter Mandeln über den EBM abrechnen können, wird der OPS-Kode 5-281.5 „Tonsillektomie (ohne Adenotomie): Partiell, transoral“ und die entsprechenden Gebührenordnungspositionen (GOP) in den Anhang 2 zum EBM aufgenommen.

Zum 1. April 2020 wurde der EBM auch um den OPS 5-282.1 „Tonsillektomie (mit Adenotomie): Partiell, transoral“ erweitert, damit auch diese Kombinationseingriffe über den EBM abrechnungsfähig sind.

Der BKK Landesverband hat seinen Vertrag zum 31. Dezember 2020 beendet.

  • Die KKH und die Knappschaft nehmen derzeit noch an den Verträgen teil.

Verträge und Anlagen