Niederlassung Letzte Änderung: 21.09.2022 11:46 Uhr Lesezeit: 2 Minuten

Hausärztliche Versorgung im Kreis Kleve – KVNO-Strukturfonds mit 35. Niederlassungsförderung

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) fördert mit ihrem Strukturfonds seit 2018 finanziell die ambulante Versorgung im Rheinland.

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Ärztinnen und Ärzte, die sich in einem von der KVNO festgelegten Fördergebiet niederlassen, können mit bis zu 70.000 Euro unterstützt werden. Ein Großteil der Fördermittel ist mit über 2,5 Millionen Euro seit Bestehen des Programms in die Stärkung der hausärztlichen Versorgung des Kreises Kleve geflossen – hier bewilligte die KVNO nunmehr den bereits 35. Investitionskostenzuschuss; konkret für die Übernahme einer Hausarzt-Praxis in der Stadt Emmerich.

Damit liegt der Kreis Kleve auf Platz eins aller im Rheinland geförderten Regionen, gefolgt vom Kreis Viersen und dem Rhein-Kreis-Neuss. In Summe konnten im Kreis Kleve mit Hilfe des Strukturfonds seit 2018 rund 32 hausärztliche Sitze erfolgreich neu besetzt bzw. nachbesetzt werden.

„Ich freue mich über jede einzelne Förderung einer neuen Kollegin und eines neuen Kollegen. Dank unseres Strukturfonds können wir die hausärztliche Versorgung zielgerichtet und langfristig dort stärken, wo es auch gebraucht wird. Der Kreis Kleve wird dabei weiterhin zu unseren regionalen Förder-Schwerpunkten zählen“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, KVNO-Vorstandsvorsitzender.

„Durch die bislang erfolgten Förderungen können wir eine positive Entwicklung der ambulanten Versorgung im Kreis Kleve verzeichnen“, ergänzt Dr. med. Carsten König, stellvertretender KVNO-Vorstandsvorsitzender. „Dazu haben neben der finanziellen Förderung zweifelsohne auch unsere weiteren, oftmals zusammen mit der Kreisverwaltung durchgeführten Initiativen vor Ort beigetragen – so etwa unsere ‚Landpartie‘ in Rees oder die Werbung für eine Niederlassung in Kleve im Rahmen unserer Nordrheinischen Praxisbörsentage“, so König.

Förderung fachärztlicher Grundversorger

Auch die fachärztliche Grundversorgung im Kreis konnte binnen der vergangenen Jahre vom Strukturfonds profitieren – hier wurden etwa Praxishospitationen finanziell unterstützt. Mit Erfolg: Ein Teil der Hospitanten hat sich dann nach dem Kennenlernen der Praxistätigkeit für eine vertragsärztliche Tätigkeit im Kreis entschieden. Seit Mitte 2022 können darüber hinaus auch niederlassungswillige Gynäkologinnen und Gynäkologen sowie und Nervenärztinnen und Nervenärzte eine Förderung in Höhe von 70.000 Euro von der KV im Kreis Kleve beantragen.

Weitergehende Informationen zum Strukturfonds sowie eine Übersicht der einzelnen Förderregionen für das zweite Halbjahr 2022 finden Sie unter www.arzt-sein-in-nordrhein.de

Kontakt

Sven Ludwig

Christopher Schneider

Thomas Petersdorff