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Praxisabgabe

In offenen Planungsbereichen können Ärzte und Psychotherapeuten ihre Praxis veräußern, ohne dass ein Ausschreibungsverfahren zu beantragen ist. Ebenso verhält es sich für Arztgruppen, die nicht von den Zulassungsbeschränkungen betroffen sind. Gegenüber dem Zulassungsausschuss ist der Verzicht auf die Zulassung zu erklären. Gleichzeitig muss der Nachfolger einen Zulassungsantrag stellen.

Liegt die abzugebende Praxis in einem Planungsbereich, der von Zulassungsbeschränkungen betroffen ist, kann die Übergabe nur durch ein Nachbesetzungsverfahren erfolgen. Der Antrag auf Ausschreibung ist bei der KV Nordrhein zu stellen, die die Veröffentlichung des Vertragsarztsitzes im Rheinischen Ärzteblatt veranlasst.

Die Bewerber werden dem Abgeber mitgeteilt. Der Abgeber wird aufgefordert, mit jedem Bewerber Verhandlungen zu führen, um eine Einigung zu erzielen. Der Zulassungsausschuss wählt den Nachfolger nach pflichtgemäßem Ermessen aus.

Um einen möglichst reibungslosen Übergang anzustreben, sollte etwa ein Jahr vor dem gewünschten Übergabetermin die Niederlassungsberatung aufgesucht werden.