Ambulantes Operieren

Vergütung von ambulanten Operationen in Nordrhein

Die Krankenkassen bezahlen die Leistungen aus dem Kapitel 31 des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs grundsätzlich außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung extrabudgetär mit einem Punktwert in Höhe von 11,1244 Cent. Abweichende Regelungen betreffen Leistungen im sogenannten Zentrumsvertrag und dem AOP-Vertrag.

Informationen zur Teilnahme an der Vereinbarung ambulantes Operieren

Zentrumsvertrag und OP-Katalog

Für die Operationen nach dem Zentrumsvertrag wird zum Orientierungspunktwert von 11,1244 Cent, ein Strukturzuschlag in Höhe von 2,1303 Cent vergütet, so dass der Punktwert 13,2547 Cent beträgt, soweit die entsprechenden Voraussetzungen (Mindestfrequenz und Tracer-Diagnose) erbracht wurden. Informationen zu den Tracer-Diagnosen und Mindestfrequenzen finden Sie im Katalog der förderungswürdigen Operationen, der nach Abstimmung mit den Krankenkassen um die redaktionellen Änderungen des Bewertungsausschusses modifiziert wurde. Der Beschluss des Bewertungsausschusses vom 11. Dezember 2019 hatte zur Folge, dass diese Änderungen und die Anpassung des Anhangs 2 EBM erst mit Wirkung zum 1. Januar 2021 in Kraft traten.

OP-Schlüssel-(OPS-)Katalog mit Filter

Mehr Infos zum Zentrumsvertrag

Katalog ambulant durchführbarer Operationen und sonstiger stationsersetzender Eingriffe

AOP-Vertrag nach § 115b SGB V

Ambulante Operationen nach § 115b des SGB V werden mit 11,69646 Cent (11,1244 OW plus 0,57206 Cent Zuschlag) für folgende Leistungen vergütet:

  • Operative und stationsersetzende Eingriffe gemäß dem Katalog nach § 115b Abschnitt 1 und 2.
  • Präoperative Leistungen nach dem Kap. 31.1.2.
  • Postoperative Leistungen nach den Kap. 31.3.2, 31.4.2 und 31.4.3, soweit ein entsprechender OPS-Code genannt wird
  • Anästhesien nach dem Kap. 5.3 und 31.5.3, soweit ein OPS-Code nach § 115b genannt wird.

Mehr Infos auf der Homepage der KBV