Ambulantes Operieren

Vergütung von ambulanten Operationen in Nordrhein

Die Krankenkassen bezahlen die Leistungen aus dem Kapitel 31 des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs grundsätzlich außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung extrabudgetär mit einem Punktwert in Höhe von 11,2662 Cent. Abweichende Regelungen betreffen Leistungen im sogenannten Zentrumsvertrag und dem AOP-Vertrag.

Informationen zur Teilnahme an der Vereinbarung ambulantes Operieren

Zentrumsvertrag und OP-Katalog

Für die Operationen nach dem Zentrumsvertrag wird zum Orientierungspunktwert von 11,2662 Cent, ein Zuschlag in Höhe von 2,1575 Cent vergütet, so dass der Punktwert 13,4237 Cent beträgt, soweit die entsprechenden Voraussetzungen (Mindestfrequenz und Tracer-Diagnose) erbracht wurden. Informationen zu den Tracer-Diagnosen und Mindestfrequenzen finden Sie im Katalog der förderungswürdigen Operationen, der nach Abstimmung mit den Krankenkassen um die redaktionellen Änderungen des Bewertungsausschusses modifiziert wurde.

OP-Schlüssel-(OPS-)Katalog mit Filter

Mehr Infos zum Zentrumsvertrag

Katalog ambulant durchführbarer Operationen und sonstiger stationsersetzender Eingriffe

AOP-Vertrag nach § 115b SGB V

Ambulante Operationen nach § 115b SGB V werden mit 11,84555 Cent (11,2662 OW plus 0,5793 Cent Zuschlag) für folgende Leistungen vergütet:

  • Operative und stationsersetzende Eingriffe gemäß des Kataloges nach § 115b SGB V Abschnitte 1 und 2.
  • Präoperative Leistungen nach Kapitel 31.1.2.
  • Postoperative Leistungen nach Kapitel 31.3.2, 31.4.2 und 31.4.3, soweit ein entsprechender OPS-Code nach Anlage 1 des Vertrages nach § 115b SGB V genannt wird
  • Anästhesien nach Kapitel 5.3 und 31.5.3, soweit ein entsprechender OPS-Code nach Anlage 1 des Vertrages nach § 115b SGB V genannt wird.

Mehr Infos auf der Homepage der KBV