Abrechnung EBM Honorar Kodierung Letzte Änderung: 23.09.2020 09:01 Uhr Lesezeit: 1 Minuten

Vergütung von Früherkennung nur mit Dokumentation

Untersuchungen zur Früherkennung von Darm- und Gebärmutterhalskrebs können ab 1. Oktober 2020 nur noch abgerechnet werden, wenn die Dokumentation elektronisch erfolgt.

© Africa Studio|AdobeStock
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Der Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM) ist entsprechend angepasst. Der Bewertungsausschuss hat die Anmerkungen gestrichen, nach denen die Gebührenordnungspositionen (GOP) 01738, 01741 und 13421 im Rahmen des Darmkrebsscreenings vorübergehend auch bei fehlender elektronischer Dokumentation berechnungsfähig waren. Diese Anmerkungen waren Anfang des Jahres aufgenommen worden, da der zum 1. Januar geplante Start der elektronischen Dokumenta­tion verschoben werden musste.

Eine Anpassung der GOP 01761 (Früherkennungsdiagnostik des Zervixkarzinoms), 01764 (Abklärungsdiagnostik) und 01765 (Abklärungskolposkopie) für die neue Dokumentation im Rahmen der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs hatte der Bewertungsausschuss bereits Ende vorigen Jahres mit Wirkung zum 1. Oktober 2020 beschlossen.

Welche Angaben Ärzte konkret zu dokumentieren haben, ist in der Richtlinie Organisierte Krebsfrüherkennung festgelegt. Die Dokumentation findet zunächst in der Praxissoftware statt; zusammen mit der Quartalsabrechnung können die Praxen sie über das KVNO-Portal an die KV Nordrhein übermitteln. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat Praxisinformationen erstellt, in der alle wesentlichen Punkte zur Dokumentation erläutert werden.

KBV-Praxisinfo: Früherkennungsprogramm Darmkrebs - Elektronische Dokumentation ab 1. Oktober (PDF, 400 KB)

KBV-Praxisinfo: Früherkennungsprogramm Zervixkarzinom - Elektronische Dokumentation ab 1. Oktober (PDF, 550 KB)

KVNO aktuell 09+10 (PDF, 4,2 MB)

Weitere Ausgaben der KVNO aktuell finden Sie in der Mediathek

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