IT KVNO aktuell Letzte Änderung: 28.11.2025 00:00 Uhr Lesezeit: 1 Minuten
Neue TI-Verschlüsselung ab Januar 2026
Praxen müssen bald die technischen Voraussetzungen für den neuen Algorithmus erfüllen, ansonsten kann es zu Ausfällen in den TI-Funktionen kommen.
Für bestimmte IT-Anwendungen schreibt das Bundesamt für Sicherheit ab 1. Januar 2026 neue Verschlüsselungsverfahren vor. Dies gilt auch für weite Teile der Telematikinfrastruktur (TI) in Arztpraxen. Alte Verschlüsselungsverfahren sind dann für die meisten Komponenten wie PVS, KIM und den Konnektor in der Praxis nicht mehr zulässig. Praxen, die noch nicht alle notwendigen Komponenten auf den neuen Stand gebracht haben, sollten jetzt handeln: PVS und KIM-Dienste, welche bisher nur die alte Verschlüsselung berücksichtigen, benötigen bis Jahresende ein Update. Konnektoren, deren Zertifikate bis 31. Dezember 2025 auslaufen, müssen getauscht werden. Ansonsten kann es passieren, dass Praxen keine Gesundheitskarten mehr einlesen können, sie keine Daten über KIM austauschen können oder die elektronische Signatur nicht mehr funktioniert.
Die Karten haben eine Fristverlängerung erhalten. Praxen haben bis 30. Juni 2026 Zeit, eHBA und SMC-B zu tauschen. Die gSMC-KT in den stationären Kartenterminals müssen bis
31. Dezember 2026 erneuert werden.
Die Anbieter sind angehalten, auf ihre Kunden mit betroffenen Komponenten zuzugehen. Die KVNO empfiehlt Praxen ansonsten, sich bei ihrem PVS-Anbieter und IT-Dienstleister zu informieren und die Notwendigkeit eines Komponentenwechsels abzuklären.
Fragen dazu beantwortet die IT-Hotline:
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