Hygiene Impfung KVNO aktuell Letzte Änderung: 17.08.2021 15:30 Uhr Lesezeit: 2 Minuten

Masernschutzgesetz: Frist zum Nachweis von Impfung und Immunität verlängert

Kinder und Beschäftigte in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen müssen einen ausreichenden Impfschutz oder eine Immunität gegen Masern nachweisen.

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So sieht es das im März 2020 in Kraft getretene Masernschutzgesetz vor. Nun wurde die Übergangsfrist für bereits länger in diesen Einrichtungen Beschäftigte oder Betreute bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Grund für die Verlängerung ist die Corona-Lage. Damit soll den Einrichtungen und Behörden vor dem Hintergrund der Pandemie-Bewältigung mehr Zeit zur Umsetzung des Masernschutzgesetzes eingeräumt werden. 

Für Praxispersonal bedeutet dies: Wer bereits zum Stichtag 1. März 2020 beschäftigt war, muss den Nachweis eines ausreichenden Impfschutzes nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission beziehungsweise eine Immunität gegen Masern bis spätestens 31. Dezember 2021 erbringen. Für Personen, die nach diesem Stichtag eingestellt wurden, gilt diese Übergangsregelung nicht. Sie müssen vor Tätigkeitsbeginn den geforderten Nachweis vorlegen. Die Nachweispflicht gilt auch für Mitarbeiter, die regelhaft keinen direkten Kontakt zu Patienten haben. Wer keinen Nachweis erbringen kann, darf nicht in der Praxis tätig sein. 

Die Impfpflicht und damit auch die Nachweispflicht gilt allerdings nur für Personen, die nach dem 31. Dezember 1970 geboren sind. 

Kontakt

Khang Obholzer

Liliana Zapart