Abrechnung EBM Honorar KVNO aktuell Letzte Änderung: 10.02.2021 02:30 Uhr Lesezeit: 1 Minuten

Humangenetik: keine Genehmigung mehr für große Mutationssuchen

Große Mutationssuchen in der Tumor- und Humangenetik müssen nicht mehr von den Krankenkassen genehmigt werden.

Außerdem wurden die Finanzmittel für die humangenetische In-vitro-Diagnostik zum 1. Januar 2021 aufgestockt. Auf diese und weitere Änderungen haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband geeinigt.

Im Kern geht es um die GOP 11449, 11514 und 19425 für postnatale Mutationssuchen, die der Bewertungsausschuss (BA) zum 1. Juli 2016 in den EBM aufgenommen hatte und die bis Jahresende einer Genehmigungspflicht durch die Krankenkassen unterlagen. Mit dem aktuellen Beschluss des BA ist diese Genehmigungspflicht entfallen.

Zugleich wurden die Leistungen für human- und tumorgenetische Mutationssuchen über 25 Kilobasen in die GOP 11513 und 19424 (beziehungsweise GOP 19453) integriert. Auch der Zuschlag nach der GOP 11449 wird innerhalb dieser Gebührenordnungspositionen abgebildet.

Die alten genehmigungspflichtigen GOP 11449, 11514 und 19425 wurden gestrichen, ebenso die GOP 19454 für die In-vitro-Diagnostik tumorgenetischer Veränderungen zur Indikationsstellung einer pharmakologischen Therapie. Gestrichen wurden außerdem die GOP 11304 und 19406 für ärztliche Gutachten. Durch den Wegfall der Antrags- und Genehmigungspflicht sind diese Gutachten nicht mehr erforderlich.

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KVNO aktuell 01+02 2021

KVNO aktuell 01+02 | 2021 (PDF, 9,5 MB)

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