EBM Honorar KVNO aktuell Letzte Änderung: 07.02.2022 13:27 Uhr Lesezeit: 1 Minuten

Hörscreening bei Neugeborenen: Anpassung der GOP 01706

Beim Hörscreening von Neugeborenen wurde die GOP 01706 angepasst.

© Rafael Ben-Ari/AdobeStock
Hörscreening bei einem Neugeborenen

Sie dient der Kontrolle der automatisierten Hirnstammaudiometrie (AABR) nach auffälliger Erstuntersuchung, die mit der GOP 01705 abgebildet wird. Hintergrund der Anpassung ist eine Diskrepanz zwischen den zeitlichen Vorgaben in der Kinder-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und im EBM.

Der Arzt, der bei einem Neugeborenen oder Säugling die Früherkennungsuntersuchungen U3, U4 und U5 durchführt, hat sich nach der Kinder-Richtlinie des G-BA zu vergewissern, dass das Neugeborenen-Hörscreening dokumentiert wurde. Ist dies nicht der Fall, hat er die Untersuchung zu veranlassen sowie deren Durchführung und das Ergebnis zu dokumentieren.

Mit den nun vorgenommenen Anpassungen der GOP 01706 werden die zeitlichen Vorgaben zur Durchführung der Kontroll-AABR gestrichen, die von denen in der Kinder-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses abweichen. Diese hatten zu Problemen in der Abrechnung geführt, wenn die Kontroll-AABR erst im Rahmen der U4 oder U5 veranlasst oder durchgeführt beziehungsweise das Ergebnis dokumentiert wurde.

 

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