Impfung Letzte Änderung: 22.12.2020 15:20 Uhr

Erste Impfungen in NRW starten am 27. Dezember in Senioren- und Pflegeeinrichtungen – Impfzentren starten im Januar

Am kommenden Sonntag nach Weihnachten, 27. Dezember, werden die ersten Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein geimpft. Die ersten Impfungen finden in Senioren- und Pflegeeinrichtungen statt, die von den Kommunen ausgewählt worden sind.

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Eine Ärztin hält einen Coronaimpfstoff und eine Spritze in der Hand.

Am kommenden Sonntag nach Weihnachten, 27. Dezember, werden die ersten Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein geimpft. Die ersten Impfungen finden in Senioren- und Pflegeeinrichtungen statt, die von den Kommunen ausgewählt worden sind. Das NRW-Gesundheitsministerium ist für die Lagerung und direkte Lieferung des Impfstoffs in die Einrichtungen zuständig und hat jetzt mitgeteilt, dass am 26. Dezember eine erste Lieferung des Biontech/Pfizer-Impfstoffs in Nordrhein ankommen wird. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein organisiert die Besuche in Abstimmung mit den Einrichtungen und entsendet die mobilen Teams aus Ärztinnen und Ärzten sowie medizinischem Hilfspersonal, die vor Ort impfen.

Da die erste Lieferung nur 9750 Dosen für Nordrhein-Westfalen enthält, wird der Umfang der Impfungen am 27. Dezember gering ausfallen; der zur Verfügung stehende Impfstoff soll gleichmäßig auf die Kreise und kreisfreien Städte verteilt werden. Danach erhält Nordrhein für den ersten Impftag rund 5000 Dosen, etwa 180 pro Kreis bzw. kreisfreie Stadt. Weitere größere Lieferungen sind für die Woche zwischen Weihnachten und Silvester/Neujahr sowie für den Januar angekündigt. Die Mengen an Impfstoff sollen dann ausreichen, um den Betrieb der 53 nordrheinwestfälischen Impfzentren, von denen sich 26 in Nordrhein befinden, aufzunehmen.
 
Die Terminvergabe für die Impfzentren, die unter der Hotline 11 6 11 7 er-folgen wird, ist noch nicht gestartet. Die KV Nordrhein bittet die Bürgerinnen und Bürger daher, von Anrufen mit Terminwünschen abzusehen; sie werden über den Start der Terminvergabe informiert. Nach der Terminvereinbarung über die 11 6 11 7 erhalten die Impfberechtigten Post mit Terminbestätigung und weiteren Unterlagen, die zum Impftermin mitzubringen sind.
 

Wer in welcher Reihenfolge geimpft wird, entscheidet der Bund, der am 18. Dezember eine entsprechende Rechtsverordnung erlassen hat, die sich im Wesentlichen nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts richtet. Grundsätzlich berücksichtigt die STIKO dabei, wer ein hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf hat beziehungsweise einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt ist.

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Sven Ludwig

Christopher Schneider