EBM Qualität Letzte Änderung: 20.03.2020 09:30 Uhr

Abrechnung von Darmkrebs- und Zervixkarzinomscreening

Das Darmkrebsscreening kann seit Anfang 2020 im Rahmen des organisierten Krebsfrüherkennungsprogramms abgerechnet werden.

Der Bewertungsausschuss hat die Gebührenordnungspositionen für den Stuhltest (GOP 01738), für die Koloskopie zur Früherkennung (GOP 01741) und zur Abklärung (GOP 13421) mit entsprechenden Anmerkungen versehen. Diese sind auch bei fehlender Programmdokumentation berechnungsfähig. Die Leistungen des Zervixkarzinom-Screenings können ebenfalls ohne Programmdokumentation abgerechnet werden.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte im Dezember 2019 beschlossen, die Dokumentationsverpflichtung für die neuen Krebsfrüherkennungsprogramme vorläufig auszusetzen. Dies betrifft sowohl das Programm zur Früherkennung von Darmkrebs als auch das Programm zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Grund für die Aussetzung sind Probleme bei der Dokumentationssoftware. Der G-BA wird im Laufe des Jahres einen neuen Termin für den Start der Programmdokumentation in beiden organisierten Früherkennungsprogrammen beschließen.

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