Praxisinformation Letzte Änderung: 05.08.2026 06:50 Uhr

Vorprüfung: Intensive Nutzung und stabiler Betrieb

Die Abrechnungsbearbeitung zeigt: Die Vorprüfung unterstützt den Abrechnungsprozess genau dort, wo sie wirken soll. Das Projektteam prüft derzeit, welche weiteren Abrechnungssachverhalte künftig berücksichtigt werden können.

Seit dem Start am 1. Juni 2026 nutzen Praxen die Vorprüfung – früher „Testabrechnung“ – bereits intensiv. Inzwischen sind mehr als 20.000 Vorprüfungen eingegangen. Die Abrechnungsbearbeitung zeigt, dass Praxen ihre Daten nach entsprechenden Hinweisen erneut überarbeiten. Damit unterstützt das Verfahren den Abrechnungsprozess genau dort, wo es wirken soll. So können Praxen Fehler und Unstimmigkeiten frühzeitig erkennen und vor der weiteren Bearbeitung korrigieren.

Zuverlässig auch bei hohen Eingangszahlen

Die Vorprüfung läuft stabil und ohne Ausfälle. Das Projektteam hat die technischen Prozesse stets weiter optimiert, sodass auch bei hohem Eingangsvolumen eine schnelle und verlässliche Bearbeitung möglich bleibt. Das gilt insbesondere für umfangreiche Abrechnungen, etwa von Großlaboren, sowie bei vielen gleichzeitigen Eingängen.

Weiterentwicklung des Verfahrens

Die Vorprüfung wird kontinuierlich weiterentwickelt. Dabei prüft das Projektteam, welche zusätzlichen Abrechnungssachverhalte künftig berücksichtigt werden können. Zudem wird das Regelwerksprotokoll überarbeitet, um Prüfergebnisse übersichtlicher und verständlicher darzustellen. Praxen erkennen dann schneller, welche Abrechnungsdaten auffällig sind, welche Regel betroffen ist und wo Anpassungsbedarf besteht. 

Die Vorprüfung ist seit dem zweiten Quartal 2026 fester Bestandteil des Abrechnungsprozesses der KV Nordrhein. Das System prüft übermittelte Abrechnungen automatisiert und weist auf mögliche Fehler oder Unstimmigkeiten hin. Praxen können ihre Daten vor der Echtabrechnung prüfen und bei Bedarf anpassen. So lassen sich Abrechnungsfehler und mögliche Regressrisiken verringern.