Abrechnung EBM KVNO aktuell Letzte Änderung: 26.08.2021 11:40 Uhr Lesezeit: 1 Minuten

Unfallversicherung: Ärzte können neue Gebühren abrechnen

Durchgangsärzte können seit 1. Juli 2021 zwei neue Gebühren in der gesetzlichen Unfallversicherung abrechnen:

Zum einen wurde die Gebührenordnung für Ärzte in der gesetzlichen Unfallversicherung (UV-GOÄ) um die Nummer 35, „Beurteilung und Bewertung von Schnittbildern und/oder Röntgenbildern durch den D-Arzt bei einem Durchgangsarztwechsel“, erweitert.

Damit soll der Arbeitsaufwand in Zusammenhang mit der Sichtung und Auswertung anderweitig erstellter Röntgen- und Schnittbilder honoriert werden. Die Gebühr beträgt 12,07 Euro.
Neu ist auch die Nummer 36, „Beurteilung und Bewertung von Schnittbildern des hinzugezogenen Radiologen durch den D-Arzt“. Mit ihr kann der Durchgangsarzt bei einem Befund, der von dem Befund des Radiologen abweicht, die Beurteilung der Schnittbilder berechnen. Diese Gebühr beträgt ebenfalls 12,07 Euro.

Außerdem hat die Ständige Gebührenkommission nach dem Vertrag Ärzte/Unfallversicherungsträger eine Anpassung bezüglich der Nummer 379 „Testung mit patienteneigenen Substanzen nach vorheriger Beauftragung durch den Unfallversicherungsträger“, vorgenommen.

Hier war bisher in der Leistungslegende auch die Vorbereitung der Testung enthalten. Diese Vorbereitungsleistung wird jetzt zur Erleichterung der Abrechnung durch zwei neue Nummern abgebildet: Nummer 379a für die Vorbereitung der Testsubstanz ohne spezifische Aufbereitung (5,60 Euro) und Nummer 379b mit spezifischer Aufbereitung (11,20 Euro).

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