KVNO aktuell Praxisinformation Covid19 Letzte Änderung: 18.11.2022 10:01 Uhr Lesezeit: 2 Minuten

Telefon-AU bis Ende März verlängert

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat seine Corona-Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung bis 31. März 2023 verlängert.

Es gilt weiterhin: Versicherte, die aufgrund einer leichten Atemwegserkrankung arbeitsunfähig sind, können nach telefonischer Anamnese bis zu sieben Tage krankgeschrieben werden. Bei fortdauernder Erkrankung ist eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung per Telefon-AU für weitere sieben Kalendertage möglich.

Die Entwicklung der Corona-Infektionslage sei derzeit schwer einzuschätzen. Zusätzlich komme die Grippe- und Erkältungssaison hinzu. Deshalb setzt der G-BA mit seinem Beschluss auf Sicherheit für Patientinnen und Patienten sowie für das Praxispersonal.

Bescheinigung bei Krankheit des Kindes und Portoregelung

Auch die Ausstellung einer „Ärztlichen Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes“ (Muster 21) soll weiterhin telefonisch möglich sein. Die zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung und GKV-Spitzenverband hierzu getroffene Vereinbarung soll ebenfalls verlängert werden, teilt die KBV mit. Das Gleiche gilt für das Porto, das für den Versand der Bescheinigungen an die Patientinnen und Patienten anfällt. Die Abrechnung soll weiterhin über die Gebührenordnungsposition (GOP) 88122 erfolgen.

Der Beschluss tritt nach Nichtbeanstandung durch das Bundesministerium für Gesundheit und Veröffentlichung im Bundesanzeiger mit Wirkung vom 1. Dezember 2022 in Kraft.