Letzte Änderung: 14.12.2021 14:17 Uhr

Initiative „fragEltern“ gewinnt Antistigma-Preis

Psychisch Erkrankte und ihre Familien leiden oftmals unter Vorurteilen und Ausgrenzung im privaten und beruflichen Umfeld.

© fragEltern

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN) setzt sich für eine Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen und eine nachhaltige gesellschaftliche Integration ein. Dazu verleiht sie jährlich den DGPPN-Antistigma-Preis. In diesem Jahr ist ein Projekt aus NRW unter den Preisträgern mit Vorbildcharakter: die Landeskampagne „fragEltern“ des Elternselbsthilfe-Landesverbands der Arbeitsgemeinschaft der Rheinisch-Westfälischen Elternkreise drogengefährdeter und abhängiger Menschen in NRW (ARWED e.V.).

Die „fragEltern“-Tour reiste im Sommer durch das gesamte Bundesland und warb u.a. mit großen Plakaten für mehr Unterstützung und Selbsthilfe. Ziel ist es, die Leistung der Eltern von drogensüchtigen und drogenkonsumierenden Kindern stärker zu würdigen und ihnen Schamgefühle zu nehmen.

Der Förderpreis der DGPPN wird in Kooperation mit dem Aktionsbündnis Seelische Gesundheit verliehen.