Praxisinformation Letzte Änderung: 03.03.2026 08:01 Uhr Lesezeit: 1 Minuten
Infomaterialien für Praxen zur Darmkrebsprävention und HPV-Impfung
Die KBV bietet Praxen wieder verschiedene kostenlose Medien fürs Wartezimmer an – zur Unterstützung des Präventionsbewusstseins von Patientinnen und Patienten.
Darmkrebs gehört zu den drei häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen und Männern in Deutschland. Im März wird daher von vielen Gesundheitsinstitutionen regelmäßig daran erinnert, dass durch Vorsorge und Früherkennung Darmkrebs meist verhindert bzw. geheilt werden kann.
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) als Mitinitiatorin des Darmkrebsmonats unterstützt Praxen mit einem Wartezimmerplakat. Unter dem Titel „Große Probleme fangen oft klein an“ soll das Plakat Patientinnen und Patienten auf die Darmkrebsfrüherkennung aufmerksam machen. Eine Infokarte informiert außerdem kurz und übersichtlich über das für Frauen und Männer einheitliche Vorsorge-Angebot. Praxen können beides kostenlos bei der KBV bestellen. Eine Patienteninformation zum Test auf nicht sichtbares Blut im Stuhl kann ergänzend als PDF-Dokument heruntergeladen werden.
KBV-Infopaket zur Darmkrebsfrüherkennung
Welt-HPV-Tag am 4. März
Ebenfalls im März wird jedes Jahr bundesweit auf das Krebsrisiko durch Humane Papillomaviren aufmerksam gemacht. Laut RKI erkranken in Deutschland pro Jahr etwa 7.000 Frauen und etwa 3.000 Männer an Karzinomen, die durch HPV-Infektionen bedingt sind. Der Welt-HPV-Tag am 4. März will das Bewusstsein für die HPV-Impfung stärken.
Humane Papillomaviren gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Erregern. Fast alle Menschen stecken sich im Laufe des Lebens mit HPV an, oft bereits beim ersten Sexualkontakt. Den besten Schutz bietet die HPV-Impfung, wenn vorher noch kein Kontakt zu HP-Viren stattgefunden hat. Die Ständige Impfkommission empfiehlt deshalb die zweifache Impfung für Jungen und Mädchen im Alter von 9 bis 14 Jahren. So wurde es auch in die Schutzimpfungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses übernommen. Versäumte Impfungen sollten so früh wie möglich nachgeholt werden. Die Kosten dafür tragen bis zum 18. Geburtstag die gesetzlichen Krankenkassen.
Um Patientinnen und Patienten auf die präventive Impfung aufmerksam zu machen, bietet die KBV für Arztpraxen ein DIN-A3-Plakat unter dem Motto „Schützen Sie Ihre Kinder vor HPV – Humane Papillomaviren können Krebs verursachen. Eine Impfung schützt“ an. Eine Infokarte erläutert, für wen die Impfung empfohlen wird und warum es wichtig ist, frühzeitig einen Impfschutz aufzubauen. Als weiteres Infoangebot gibt es ein 1,5-minütiges Video für das Wartezimmer-TV.
Alle Infomaterialien zur HPV-Impfung finden Sie hier: Infomaterialien: Schutzimpfung gegen Humane Papillomaviren