Impfung Praxisinformation Letzte Änderung: 28.07.2022 09:00 Uhr Lesezeit: 2 Minuten

Impfungen gegen Affenpocken in Unikliniken und Schwerpunktpraxen

Die Impfung gegen Affenpocken wird in Nordrhein-Westfalen von den HIV-/Infektionsschutzambulanzen der Universitätskliniken und in einigen HIV-Schwerpunktpraxen durchgeführt.

© ryanking999 / AdobeStock

Diese schließen direkt mit dem Land NRW einen entsprechenden Vertrag. Darauf weist das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes hin.

Da der Impfstoff zurzeit nur begrenzt verfügbar ist, sollen laut MAGS „Personen, die mit dem Affenpockenvirus exponiert waren sowie Männer mit einer hohen Anzahl an gleichgeschlechtlichen sexuellen Kontakten und folglich einem hohen Risiko für sexuell übertragbare Erkrankungen“ zunächst geimpft werden. Die jeweiligen Gesundheitsämter vermitteln einen Kontakt zu einer impfenden Stelle. Die Entscheidung für eine Impfung liegt im Ermessen des impfenden Arztes oder der impfenden Ärztin.

Kein Bezug über Apotheken

Der Impfstoff Imvanex® ist am 25. Juli 2022 von der EU-Kommission zur Impfung gegen Affenpocken (MPX) zugelassen worden (bisher gab es nur eine Zulassung gegen Menschenpocken). Der Impfstoff wird zentral von der Bundesregierung eingekauft und auf die Länder und impfenden Stellen verteilt. Der Bezug des Impfstoffes über Apotheken ist nicht möglich.