Praxisinformation Letzte Änderung: 02.07.2026 08:20 Uhr

ePA-Update: jetzt PVS aktualisieren

Im Zuge der Weiterentwicklung der elektronischen Patientenakte wurden die Aktensysteme auf eine neue Version umgestellt. Infolgedessen sind auch Anpassungen in den Praxisverwaltungssystemen erforderlich.

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© Zerbor | Adobe Stock

Die elektronische Patientenakte hat in der vergangenen Woche eine neue Serverversion erhalten. Damit das Praxisverwaltungssystem weiterhin reibungslos funktioniert – insbesondere die Anzeige der elektronischen Medikationsliste –, müssen viele Hersteller ihr PVS anpassen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) rät Praxen deshalb dringend, das PVS-Update zeitnah einzuspielen.

Das Update zum Quartalswechsel ist ohnehin regelhaft fällig – die aktuelle Umstellung macht es jedoch besonders dringlich. Wenn nach der Umstellung Einschränkungen bei der Anzeige der elektronischen Medikationsliste auftreten, sollten sich Praxen am besten direkt an den PVS-Hersteller wenden. Viele Systeme zeigen die Medikationsliste alternativ als PDF an und bleiben davon unberührt.

Vorsicht vor Phishing-Mails

Parallel zur Umstellung warnt die gematik vor betrügerischen E-Mails. Kriminelle versenden Nachrichten mit gefälschten Domainnamen, die einen Bezug zur gematik vortäuschen – etwa security-alert@gematik-telematik.de.

Darin behaupten sie fälschlicherweise, TI-Zertifikate funktionierten nicht mehr. Prüfen Sie deshalb bei allen eingehenden Mails zur Umstellung: Stimmt die Absenderdomain? Kommt die Nachricht tatsächlich vom eigenen PVS-Hersteller? Öffnen Sie Links und Anhänge nur dann, wenn beides zweifelsfrei zutrifft. \KBV