IT Letzte Änderung: 22.12.2021 16:05 Uhr

Elektronische Patientenakte: Vermeidung von Honorarkürzungen

Der Gesetzgeber verpflichtet alle Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten, die technischen Voraussetzungen zum Zugriff auf die elektronische Patientenakte (ePA) nachzuweisen.

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Für die Praxen, die diese Voraussetzungen nicht erbringen können, ist aus Sicht der KV Nordrhein ein Honorarabzug unverhältnismäßig. Dies kann sich nachträglich ändern, da im Folgequartal Q4 die technischen Voraussetzungen (Konnektorversion ab Version 4/ePA-Modul) für die ePA erfüllt sein müssen. Ansonsten werden Praxen rückwirkend auch für das Quartal 3/2021 gekürzt. Wie Sie prüfen können, ob Sie ePA-ready sind, können Sie hier nachlesen: https://onlinerollout.de/epa-3/#epaready bzw. bei Ihrem Praxisverwaltungssystem-Anbieter erfragen.

Für die Abrechnung des 4. Quartals 2021 werden die Praxen gebeten, die entsprechenden Prüfungen der Felder „Konnektor Version“ und „ePA-Modul vorhanden“ im KBV-Prüfmodul vor der Abgabe der Abrechnung eigenständig durchzuführen und Fehler ggf. zu korrigieren. Auf diese Weise kann eine versehentliche oder ungewollte Kürzung vermieden werden.