Praxisinformation Letzte Änderung: 13.07.2022 13:18 Uhr

BMG-Förderprogramm: „Ökologische Nachhaltigkeit im ambulanten Gesundheitswesen“

Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit rücken in der medizinischen Versorgung zunehmend in den Vordergrund.

Heute zeichnet das Gesundheitswesen für rund fünf Prozent der Treibhausgas-Emissionen in Deutschland verantwortlich und ist hierzulande einer der größten Rohstoffkonsumenten. Um das vom Gesetzgeber avisierte Ziel, bis 2045 klimaneutral zu sein, erreichen zu können, muss auch die ambulante Versorgung mit an Bord genommen werden. Dafür hat das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) das Förderprogramm „Ökologische Nachhaltigkeit im ambulanten Gesundheitswesen“ auf den Weg gebracht.

Ziel der Maßnahme ist es, den ambulanten Sektor bei der Entwicklung von Ansätzen zur Verbesserung der Ressourceneffizienz zu unterstützen und für die Entwicklung, Erprobung und Evaluation ökologisch nachhaltiger Prozesse zu sensibilisieren. Im Rahmen des Vorhabens sollen Hürden, Bedürfnisse und positive Faktoren für mehr Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit identifiziert werden, um darauf aufbauend die wissenschaftlichen Kenntnisse für ein breites Spektrum der ambulanten Versorgung zugänglich zu machen; hierbei sind Fragen der Patientensicherheit und Versorgungsqualität sowie die oftmals komplexen Versorgungsabläufe miteinzubeziehen. In Abstimmung mit dem BMG soll ein Nachhaltigkeitskonzept erarbeitet und nach einem Jahr vorgelegt werden.

Interessierte können sich mit einer Vorhabenbeschreibung noch bis zum 12. August (12:00 Uhr) via E-Mail unter projekttraeger-bmg@dlr.de bewerben. Nähere Informationen zum Förderprogramm auf projektträger.dlr.de