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Strukturfonds der KV Nordrhein: Über 60 Förderungen für die ambulante Versorgung im 1. Halbjahr 2020

06.08.2020 Pressemitteilungen

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein hat im ersten Halbjahr 2020 insgesamt über 60 Fördermaßnahmen für die ambulante Versorgung mit Finanzmitteln aus ihrem „Strukturfonds“ unterstützt. Dazu zählten unter anderem Investitionskostenzuschüsse für Praxisgründungen, Förderungen von Quereinstiegen in die Allgemeinmedizin sowie auch von Famulaturen, welche sich speziell an angehende Ärztinnen und Ärzte im Rheinland richtet. Insgesamt wurden von der KV Nordrhein im Zeitraum Januar bis Juni 2020 Fördermittel in Höhe von über 2,6 Millionen Euro bewilligt und ausgezahlt. Seit dem Start des Strukturfonds Ende 2018 wurden schon über 150 Anträge von der KVNO positiv beschieden.

„Ich freue mich über die große Resonanz und rege Inanspruchnahme unseres Förderprogramms“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein. „Mit unserem Strukturfonds verbessern wir die ambulante Versorgung zielgerichtet an den richtigen Stellen und in den Regionen, in denen die Förderung am nötigsten ist“.

Förderungen in Kleve, Rhein-Sieg und in der Stadt Kaarst

Ein erheblicher Teil der Hilfen ist in den vergangenen sechs Monaten in die ambulante Versorgung des Kreises Kleve und des Rhein-Sieg Kreises geflossen: „In Summe wurden allein in den Bereichen Kleve, Geldern und Goch Mittel in Höhe von über 250.000 Euro etwa für Praxis-Neugründungen oder Übernahmen hausärztlicher Praxen sowie für Hospitationen und Famulaturen angehender Medizinerinnen und Mediziner in Hausarztpraxen bewilligt. Aber auch in den Kreisen Viersen und Heinsberg sowie in der im Rhein-Kreis Neuss gelegenen Stadt Kaarst haben angehende und bereits fertig ausgebildete Ärztinnen und Ärzte von unserer Förderung profitiert“, sagt Dr. med. Carsten König, stellvertretender Vorsitzender der KV Nordrhein.

Liste der Fördergebiete aktualisiert

Die Liste der nordrheinischen Fördergebiete wurde zur Jahresmitte 2020 turnusgemäß aktualisiert. Neu aufgenommen wurden jetzt die Mittelbereiche Eschweiler, Eitorf und Rheinberg. Ausschlaggebend für die Auswahl der Fördergebiete im Rheinland ist eine regelmäßige Analyse der aktuellen Versorgungsgrade und der Altersstruktur der vor Ort tätigen Hausärztinnen und Hausärzte durch die KV Nordrhein. Die nächste Aktualisierung der Liste der Fördergebiete erfolgt Anfang 2021.