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Jahresbilanz des Strukturfonds der KV Nordrhein: Über 70 Ärztinnen und Ärzte in 2019 unterstützt

13.02.2020 Pressemitteilungen

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein hat im Jahr 2019 über 70 Ärztinnen und Ärzte mit Finanzmitteln aus ihrem "Strukturfonds" unterstützt. Das Förderprogramm soll den Einstieg in die ambulante Tätigkeit in Regionen mit besonderem Versorgungsbedarf erleichtern - hierfür stellt die KV Mittel in Höhe von jeweils bis zu 70.000 Euro bereit. "Mit unserem Strukturfonds verbessern wir die ambulante Versorgung an den richtigen Stellen und in den richtigen Regionen im Rheinland. Ich freue mich, dass die Kolleginnen und Kollegen die Förderungen rege in Anspruch nehmen und zusammen mit uns die ambulante Versorgung vor Ort stärken", sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein.

Ein erheblicher Teil der Hilfen ist im vergangenen Jahr in die ambulante Versorgung des Kreises Kleve geflossen: "Insgesamt wurden in Emmerich, Kleve, Geldern und Goch Fördergelder in Höhe von mehr als 900.000 Euro etwa für Neugründungen oder Übernahmen hausärztlicher Praxen sowie die Anstellung von Hausärzten bewilligt. Aber auch im Kreis Viersen sowie im Oberbergischen Kreis hat sich eine Vielzahl an Medizinerinnen und Medizinern erfreulicherweise von uns fördern lassen", berichtet Dr. med. Carsten König, stellvertretender Vorsitzender der KV Nordrhein. Bezogen auf ganz Nordrhein beliefen sich die Förderungen im vergangenen Jahr insgesamt auf über 4,1 Millionen Euro.

Liste der Fördergebiete aktualisiert

Die Liste der Fördergebiete in Nordrhein wurde zu Jahresbeginn 2020 turnusgemäß aktualisiert - dabei wurden diesmal auch die jüngsten Änderungen an der Bedarfsplanungsrichtlinie berücksichtigt. Ab sofort ist die Gewährung von Fördermitteln der KV Nordrhein in insgesamt 25 nordrheinischen Regionen (vorher 20) möglich.

Neu in die Liste der Fördergebiete aufgenommen wurden jetzt unter anderem die Bereiche Bedburg, Erkelenz, Geilenkirchen und Schwalmtal. Die Stadt Niederkassel im Rhein-Sieg-Kreis ist aufgrund von fünf zuletzt genehmigten hausärztlichen Förderungen nicht mehr dabei. Ausschlaggebend für die Auswahl der Fördergebiete im Rheinland ist eine regelmäßige Analyse der aktuellen Versorgungsgrade und der Altersstruktur der vor Ort tätigen Hausärztinnen und Hausärzte durch die KV Nordrhein. Die nächste Aktualisierung der Liste der Fördergebiete erfolgt Mitte 2020.