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Förderung der ambulanten Versorgung im Rheinland: Strukturfonds der KV Nordrhein unterstützt 39 Ärzte

18.07.2019 Pressemitteilungen

Die seit diesem Jahr bereitstehenden Fördermittel für die ambulante Versorgung im Rheinland aus dem sogenannten „Strukturfonds“ zeigen Wirkung. Seit dem Start des Programms wurden bis Ende Juni 2019 bereits 39 Ärztinnen und Ärzte finanziell von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein gefördert, um den Einstieg in die ambulante Tätigkeit zu erleichtern. Insgesamt beläuft sich das Volumen der bewilligten Förderungen auf etwa zwei Millionen Euro. „Ich freue mich über die Inanspruchnahme unseres Förderprogramms. Mit den von uns unterstützten Medizinern können wir die ambulante Versorgung genau in jenen Regionen verbessern, wo es besonders sinnvoll und notwendig ist“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein.

Liste der Fördergebiete aktualisiert

Jetzt wurde die Liste der Fördergebiete im Rheinland turnusgemäß aktualisiert. In insgesamt 20 Regionen wird die KV Nordrhein weiterhin Finanzmittel für eine Verbesserung der Versorgung bereitstellen (siehe beigefügte Grafik). Neu in die Liste der Fördergebiete aufgenommen wurden die Stadt Solingen und der Mittelbereich Grevenbroich, zu dem auch die Gemeinden Rommerskirchen und Jüchen zählen. Wülfrath ist aufgrund einer zuletzt genehmigten hausärztlichen Förderung nicht mehr dabei.

Erste Förderung auf Gemeindeebene

Die Grafik zeigt die Fördergebiete des Strukturfonds in Nordrhein, Stand Juli 2019
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Die rot eingefärbten Bereiche sind die Fördergebiete des Strukturfonds in Nordrhein.

Mit Blick auf besondere örtliche Gegebenheiten wird jetzt erstmals auch eine Förderung ausschließlich auf Gemeindeebene ausgelobt – im Fall der Gemeinde Kürten im Rheinisch-Bergischen Kreis. „Unsere Analyse hat ergeben, dass in Kürten die Voraussetzungen für eine Förderung erfüllt sind, obwohl die Gemeinde formal zu einem gut versorgten Planungsbereich zählt. Wenn die Nachbesetzung von Hausarztsitzen in Kürten nicht gelingt, würden die Wege für die Patienten einfach zu lang. Deshalb reagieren wir hier flexibel und setzen die Fördermittel des Fonds lokal ein“, sagt Dr. med. Carsten König, stellvertretender Vorsitzender der KV Nordrhein.

Im Rahmen des Strukturfonds stellt die KV unter anderem Mittel in Höhe von bis zu 70.000 Euro für eine Neugründung oder Übernahme einer hausärztlichen Praxis sowie die Anstellung von Hausärzten bereit. Auch die Eröffnung einer hausärztlichen Zweigpraxis kann in bestimmten Fällen mit bis zu 10.000 Euro gefördert werden. Ausschlaggebend für die Auswahl der Fördergebiete ist eine Analyse der aktuellen Versorgungsgrade, der Altersstruktur der vor Ort tätigen Hausärzte sowie der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung. Die nächste Aktualisierung erfolgt regulär Anfang 2020.

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