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Städte Mülheim/Oberhausen: Ambulanter Kinder-Notdienst wird ab Juli neu strukturiert

25.06.2019 Gesundheitstipps, Pressemitteilungen

Bei der Organisation des kinderärztlichen Notdienstes im Bereich der Städte Mülheim und Oberhausen gibt es zum 1. Juli Änderungen, die Patienten und Ärzte betreffen. Außerhalb der regulären Sprechstundenzeiten übernimmt künftig die Kinder-Notdienstpraxis am Evangelischen Krankenhaus (EVK) in Oberhausen (Virchowstraße 20) die Akutversorgung für den Bereich beider Städte.

Die bislang von den Mülheimer Kinderärzten am Wochenende und mittwochs wechselweise organisierte Notfallsprechstunde in eigener Praxis wird es ab Juli nicht mehr geben. Die Mülheimer Kinderärzte werden ihre Notdienste in der Oberhausener Einrichtung versehen.

„Mit der Kinder-Notdienstpraxis Oberhausen haben künftig auch Eltern aus Mülheim eine täglich geöffnete zentrale Anlaufstelle – an jedem Wochen- oder Feiertag. Damit entfällt die Recherche nach der jeweils diensthabenden Kinderarztpraxis in Mülheim“, sagt Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein. „Durch die direkte Anbindung an die kinderärztliche Fachklinik des EVK können schwerwiegende Notfälle zudem wirkungsvoll versorgt werden, damit setzen wir die Vorgaben des Gesetzgebers um, der bei der Notfallversorgung eine enge Kooperation zwischen den niedergelassenen Ärzten und Kliniken fordert“, so der KV-Chef.

Reduzierung der ärztlichen Dienstbelastung nötig

Mit der Neuorganisation des Kinder-Notdienstes reagiert die KV Nordrhein auch auf die zuletzt hohe Dienstbelastung der Oberhausener Kinderärzte, die im Notdienst allein im vergangenen Jahr in rund 450 Dienststunden insgesamt über 12.200 Kinder und Jugendliche versorgten. „Um den Notdienst auch in Zukunft in bewährter Form anbieten zu können, muss die Belastung auf weitere ärztliche Schultern verteilen werden“, sagt Bergmann. Im neu aufgestellten Kindernotdienst beider Städte werden sich ab Juli 14 Pädiater aus Oberhausen und zehn aus Mülheim beteiligen. Die Dienstbelastung wird dann pro Kinderarzt bei etwa 250 Stunden im Notdienst pro Jahr liegen.

Verringerung der Öffnungszeiten um vier Stunden

Mit Blick auf die bisherige Inanspruchnahme der Kinder-Notdienstpraxis Oberhausen werden als weitere Maßnahme zur Reduzierung der Dienstbelastung ab Juli auch die Öffnungszeiten leicht angepasst: Künftig wird die Einrichtung mittwochs und freitags sowie samstags, sonntags und feiertags bis 20 Uhr geöffnet sein (bislang bis 21 Uhr). Montags, dienstags und donnerstags bleibt die Praxis – unverändert – bis 21 Uhr anlaufbar.

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