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Viele Prüfanträge im Sprechstundenbedarf

06.05.2019 KVNO aktuell, Verordnungsinfos

In der ersten Aprilwoche versendete die Prüfungsstelle 5.360 Anträge, die die Verordnung von Sprechstundenbedarf (SSB) betreffen. Die Krankenkassen stellen diese Anträge für das erste und zweite Quartal 2018.

Die Prüfungsstelle muss die von den Kassen ge­stellten Anträge den betroffenen Praxen zeitgerecht zur Kenntnis bringen und hat nicht die Möglichkeit, die Anträge im Vorfeld inhaltlich zu prüfen. Die Grenze für die Anträge auf unzulässige Verordnungen liegt bei Verordnungskosten von 30 Euro je Quartal, was ein Grund für die hohe Anzahl der Anträge ist.

Sofern der Antrag begründet ist, können die betroffenen Praxen sich mit der Forderung einverstanden erklären. Anderenfalls können sie eine Stellungnahme abgeben. Danach entscheidet die Prüfungsstelle über den Antrag. Über das Ergebnis erhalten die Praxen schriftlich Nachricht. Sowohl der Antragsteller als auch die betroffenen Praxen können gegen die Entscheidung der Prüfungsstelle Widerspruch einlegen, der nachfolgend vor dem Beschwerdeausschuss verhandelt wird. Nach einem Bescheid des Beschwerdeausschusses ist nur noch eine Klage vor dem Sozialgericht möglich.

HON

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