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Köln auf allen Kanälen

29.01.2019 KVNO aktuell

Zu Jahresbeginn informierte die KV Nordrhein die breite Öffentlichkeit über die vertiefte Zusammenarbeit mit der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr in Köln und die neuen Notdienststrukturen in der Domstadt. Das Interesse der Medien am Thema Notfallversorgung im Allgemeinen und am neuen Projekt im Besonderen war groß.

Für Dr. med. Jürgen Zastrow, Vorsitzender der KV-Kreisstelle in Köln, verlief der Jahresbeginn alles andere als ruhig: Der HNO-Arzt war in Sachen Notdienst an allen möglichen Fronten gefragt, vor allem bei der Pressekonferenz am 9. Januar 2019 in der KVNO-Bezirksstelle Köln und zum Start der neuen Notdienstpraxis an der Uniklinik. "Wenn es um die Anlaufstellen im Notdienst und die Kliniken geht, ist die Aufregung besonders groß", weiß Zastrow.

Dr. med. Frank Bergmann im Gespräch mit dem WDR; Foto: Guido Schiefer

KV Nordrhein-Chef Dr. med. Frank Bergmann im Gespräch mit dem WDR

Gemeinsam mit dem Chef der KV Nordrhein, Dr. med. Frank Bergmann, Prof. Dr. Alexander Lechleuthner, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes der Stadt Köln, sowie den KVNO-Sprechern Dr. Heiko Schmitz und Christopher Schneider versorgte Zastrow die Journalisten rund um die Pressekonferenz mit Informationen. Dazu kamen dutzende Presseanfragen an den Folgetagen, Drehtermine und Auftritte im Fernsehstudio.

Primär ging es bei der Pressekonferenz um das am 7. Januar 2019 gestartete Modellprojekt, mit dem die KV Nordrhein, die Arztrufzentrale NRW und die Rettungsleitstelle die Patientensteuerung im Notfalldienst verbessern wollen. Die unter der 112 erreichbare Leitstelle der Feuerwehr und der unter 116117 erreichbare Notdienst der niedergelassenen Ärzte kooperieren bei der Bearbeitung der Patienten-Anrufe aus dem Stadtgebiet. Die Arztrufzentrale ist jetzt für Anrufer aus Köln telefonisch rund um die Uhr erreichbar.

Dr. med. Frank Bergmann mit Prof. Dr. Alexander Lechleuthner (li.) und Dr. med. Jürgen Zastrow (r.) auf der Pressekonferenz; Foto: Guido Schiefer

Dr. med. Frank Bergmann mit Prof. Dr. Alexander Lechleuthner (li.) und Dr. med. Jürgen Zastrow (r.) auf der Pressekonferenz

ARZ und Leitstelle kooperieren

"Zudem können sich die Arztrufzentrale (ARZ) und die Rettungsleitstelle bei Bedarf nun gegenseitig Anrufer durchstellen und diese dorthin lotsen, wo sie aufgrund ihrer gesundheitlichen Beschwerden hingehören", sagte Bergmann. "Wir realisieren eine Zusammenarbeit, die beide Seiten entlastet und die Notfallversorgung der Stadt weiter verbessert. Die jeweiligen Zuständigkeiten und Strukturen von Leitstelle und Arztrufzentrale bleiben dabei unangetastet, entscheidend ist die direkte technische und inhaltliche Vernetzung im Bedarfsfall", ergänzte Lechleuthner. Partnerpraxen im Stadtgebiete nehmen die Patienten tagsüber auf.

Ebenso großes Interesse galt dem Thema Notdienstpraxen, da die Einrichtungen am Evangelischen Krankenhaus und am Krankenhaus der Augustinerinnen sowie die in gewerblichen Räumen untergebrachte Notdienstpraxis Köln-West im Stadtteil Weiden geschlossen wurden. Dafür hat am 15. Januar 2019 eine neue Notdienstpraxis an der Uniklinik Köln ihren Betrieb aufgenommen.

Die neue Einrichtung im Stadtteil Lindenthal ist zentral auf dem Campus der Uniklinik im Gebäude 43 der Orthopädie und Unfallchirurgie (Joseph-Stelzmann-Straße 24) untergebracht. "Wir setzen, wie von der Politik gefordert, konsequent auf eine Anbindung unserer Notdienstpraxen an Kliniken", sagte Zastrow. Sicher ist: Das Interesse am Thema wird groß bleiben, denn die Neustrukturierung des Notdienstes in Köln ist noch nicht abgeschlossen.

Dr. Heiko Schmitz

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