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KV Nordrhein weist Kritik des SpiFa zurück

14.06.2018 Praxisinfos

SpiFa-Geschäftsführer Lars Lindemann hat die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Nordrhein in der Mitteilung des Spitzenverbandes Fachärzte Deutschland e.V. wegen einer Veröffentlichung kritisiert, aus der hervorgeht, dass beauftragte Laboruntersuchungen eine Auftragsdatenverarbeitung darstellen. Er beruft sich dabei auf ein älteres Urteil des Bundesgerichtshofs.

Die für die Aufsicht über den Datenschutz in Nordrhein-Westfalen zuständige Behörde hält das Urteil des Bundesgerichtshofs, auf das Lindemann Bezug nimmt, durch die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) für überholt: Sie sieht in beauftragten Laboruntersuchungen eine Auftragsdatenverarbeitung.

Die KV Nordrhein teilt in ihrer Veröffentlichung demnach die aktuelle Auffassung der zuständigen Landesbehörde für den Datenschutz mit. Lindemann hat diese Entwicklung offenbar nicht zur Kenntnis genommen beziehungsweise nicht nachvollzogen und sich zu keinem Zeitpunkt nach dem Hintergrund der Veröffentlichung erkundigt.

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