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Bekenntnis zur Digitalisierung

15.08.2018 Pressemitteilungen

In einer gemeinsamen Erklärung haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) jetzt erneut zur Digitalisierung des Gesundheitswesens bekannt und sich für die im Referentenentwurf des „Terminservice- und Versorgungsgesetzes“ vorgesehene verpflichtende Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) ausgesprochen.

Mit Sorge sehen KBV und KVen allerdings, dass im Gesetzentwurf keine Regelungen zur Interoperabilität und zur gemeinsamen Nutzung von medizinischen Daten vorgesehen sind. Um die Interoperabilität zu ermöglichen, fordert das KV-System nachdrücklich die Kompetenz, die technische Spezifikation der medizinischen Inhalte im PVS-System für den medizinischen Datenaustausch festzulegen.

Damit sei sichergestellt, dass alle Arztpraxen die Daten in gleicher Weise für eine ePA oder für die innerärztliche Kooperation nutzen können. Mit der ergänzenden Möglichkeit für KVen, die innerärztliche Kommunikation mit einer technischen Umsetzung unterstützen zu können, würde die Versorgung zukunftsfähig gemacht. Unter dieser Voraussetzung sei nur das KV-System in der Lage, eine schnelle und interoperable Lösung sicherzustellen.