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Erfolgreiche Premiere für „Inside KVNO“

29.11.2018 Pressemitteilungen

Ein völlig neues Format in bisher nicht gekannter Atmosphäre, neugierige, junge Gäste und vorweihnachtliche Stimmung im Haus der Ärzteschaft: Die Kick-off-Veranstaltung mit dem Titel „Inside KVNO – Alles zum Arzt sein in Nordrhein“ verlief für alle Beteiligten nach Wunsch. Die Infoveranstaltung bildete den Auftakt einer Reihe, mit der die KV Nordrhein gezielt Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung ansprechen möchte, um den Kontakt zu den Nachwuchsmedizinern, die schon Teil der ambulanten Versorgung sind, zu intensivieren.

„Ich freue mich riesig, dass Sie gekommen sind. Noch ist die Atmosphäre eher intim, aber auch dieses Angebot soll sich entwickeln, ähnlich wie unser Praxisbörsentag“, sagte KVNO-Vorstandsvorsitzender Dr. med. Frank Bergmann zur Begrüßung der Nachwuchsmedizinerinnen und -mediziner. Die waren offenkundig sehr gespannt darauf, was sie an diesem Nachmittag erwarten würde – zunächst einmal ein vorweihnachtlich gedeckter Tisch, zahlreiche Beratungsangebote und ein Vortragsprogramm, dem eine Einladung des KVNO-Vorstands vorherging.

Bergmann und der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Dr. med. Carsten König luden dazu ein, sich gegenseitig besser kennenzulernen – und sorgten für eine Menge Motivation: „Ich kann nur sagen, dass mir die Tätigkeit in der eigenen Praxis sehr viel Spaß macht – Sie können eigene Schwerpunkte setzen, sich weiterbilden und arbeiten über Jahrzehnte flexibel und selbstbestimmt“, schwärmte Bergmann. „Ich hoffe, dass wir heute zusammen mit den Beratern und Partnern dieser Veranstaltung, darunter einigen Berufsverbänden, die Freude und Lust an der vertragsärztlichen Tätigkeit rüberbringen.“

Das Bild zeigt Franz-Josef Eschweiler, IT-Berater der KV Nordrhein

Franz-Josef Eschweiler, IT-Berater der KV Nordrhein, im Gespräch.

Informationen und Botschaften

KVNO-Vize König warb ebenfalls für die Niederlassung und für das neue Format mit kleinen Gruppen und intensivem Austausch. „Diese Veranstaltung steht für eine ganz neue Herangehensweise an das Thema Nachwuchsgewinnung – wir wollen Ihnen intensiv und im Austausch zeigen, was Niederlassung bedeutet, was sie ist und sein kann.“

Die drei Referenten, die sich an diesem Tag vor allem dem Thema Kommunikation in der Praxis aus verschiedenen Perspektiven näherten, standen für unterschiedliche Arbeitsmöglichkeiten von Ärztinnen und Ärzten: Dr. med. Gabriele Brieden referierte über den Start im Praxisteam und schaute detailliert auf die Rolle des Mediziners als Arbeitgeber. Dr. med. Guido Pukies erzählte anschaulich, unterhaltsam und lehrreich aus seiner Arbeit als niedergelassener Hausarzt in Neuss.

Dr. med. Birgit Weihrauch, Staatsrätin a.D., lobte zunächst die „tolle Idee zu der Veranstaltung“ und gab einen Einblick in die Entwicklung der Palliativversorgung, bei der Nordrhein Vorreiter war. „Der Satz ,Ich kann nichts mehr für Sie tun‘ wird leider allzu oft auch von Ärzten verwendet. Ein Arzt kann immer etwas für den Patienten tun“, sagte König, der daran erinnerte, dass das Gespräch zentraler Bestandteil ärztlicher Tätigkeit sei – und die Medizin Gefahr laufe, durch die Ökonomisierung die Kommunikation zu zerstören.

Danach ging es darum, was die KV und Verbände über die Vermittlung von Wissen, Haltung und Ethos hinaus für die Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung tun können: Noch lange tauschten sich die Gäste und Referenten aus, erste Netzwerke entstanden auch schon – Fortsetzung folgt.