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Patientenbeauftragte der Bundesregierung Ingrid Fischbach besucht Termin-Servicestelle der KV Nordrhein

07.03.2018 Pressemitteilungen

Nach ihrer Kritik an der Erreichbarkeit einiger Termin-Servicestellen, unter anderem auch in Nordrhein, hat Ingrid Fischbach (CDU), die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, heute die Termin-Servicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein in Düsseldorf besucht. Auf Einladung des Vorstandsvorsitzenden, Dr. med. Frank Bergmann, und des stellvertretenden Vorsitzenden, Dr. med. Carsten König, verschaffte sich die Parlamentarische Staatssekretärin einen eigenen Eindruck von der Vermittlungstätigkeit der seit 2016 bestehenden Servicestelle, die im vergangenen Jahr rund 15.500 Termine an Patientinnen und Patienten vermittelt hat.

Fischbach zeigte sich zufrieden mit dem Angebot, dessen Verfügbarkeit sie nach Testanrufen im Dezember 2017 öffentlich in Frage stellte. „Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein hat daraufhin sofort gehandelt, konstruktiv den Dialog mit mir gesucht und innovativ den Service verbessert“, sagte Fischbach heute. „Bei einer zweiten Testanrufwelle im Januar 2018 war die Erreichbarkeit dann auch wie erwartet gut. Ich konnte mich heute in den Gesprächen davon überzeugen, dass man die Termin-Servicestelle dauerhaft so ausgestalten möchte, dass sie ihrer Aufgabe, Patientinnen und Patienten zeitnahe Facharzttermine zu vermitteln, gerecht werden kann. Darüber freue ich mich sehr.“

Der Vorstand der KV Nordrhein dankte der Patientenbeauftragten für ihren Besuch – und betonte, auf die Funktionalität der Termin-Servicestelle großen Wert zu legen. „Wir haben von Anfang an dafür gesorgt, dass unser Angebot bekannt und gut erreichbar ist – daran hat sich nichts geändert.“ 

Das Bild zeigt Dr. Bergmann, Ingrid Fischbach und Dr. König.

Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Ingrid Fischbach (CDU), besuchte zusammen mit KVNO-Chef Dr. med. Frank Bergmann (li) und KVNO-Vize Dr. med. Carsten König die Termin-Servicestelle.

Aber auch aus seiner Skepsis gegenüber dem Nutzen der Einrichtung machte der Vorstand kein Hehl: „Es bleibt dabei, dass wir den gesetzlichen Auftrag zur Terminvermittlung erfüllen. Es bleibt aber auch dabei, dass die Servicestelle ein aufwendiges und bei den Bürgerinnen und Bürgern nicht sonderlich gefragtes Instrument ist – 15.500 vermittelte Termine in 2017 sind angesichts von fast 70 Millionen Behandlungsfällen in Nordrhein pro Jahr eine sehr überschaubare Größe“, sagte KVNO-Chef Bergmann.

„Nach wie vor funktioniert die Terminvermittlung in akuten Fällen am besten durch die kollegiale Zusammenarbeit zwischen Haus- und Fachärzten – zumal wir wissen, dass Patientinnen und Patienten in den meisten Fällen eben nicht irgendeinen, sondern einen bestimmten Arzt aufsuchen möchten. Dafür spricht auch die Ausfallquote von 15 Prozent an Terminen, die in Nordrhein trotz aufwendiger Vermittlung durch die Servicestelle nicht wahrgenommen werden und ungenutzt verfallen“, ergänzte KVNO-Vize König.  

 

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