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Lieferengpässe bei Grippeimpfstoffen melden

06.11.2018 Praxisinfos

Nach Auskunft des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) wurden für die Grippesaison 2018/2019 bisher 15,3 Millionen Dosen freigegeben. In der Vorsaison waren es bis Mitte November insgesamt 17,9 Millionen Dosen. Das PEI weist darauf hin, dass von den drei viervalenten Totimpfstoffen schon zwei (Influsplit Tetra und Vaxigrip Tetra ohne Kanüle) beim Hersteller abverkauft seien.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass es keine Grippeimpfstoffe mehr gibt, sondern sich diese in der Lieferkette von Großhandel, über Apotheken bis Arztpraxen befinden. Um eine Übersicht zu möglichen Lieferengpässen zu bekommen, bittet das PEI, diese zu melden und hat hierfür eine Internetadresse eingerichtet.

Die KV Nordrhein empfiehlt, den Grippeimpfstoff ohne Handelsnamen zu verordnen, sodass Apotheken auf lieferfähige Impfstoffe ausweichen können. Bei den Satzungsimpfungen, die auf den Namen des Patienten verordnet werden, empfehlen die Krankenkassen im Vorfeld mit der Apotheke zu klären, welche Impfstoffe als Einzeldosis verfügbar sind.

 

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