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Gesundheitskongress des Westens: Zeit für Veränderungen

06.12.2018 Praxisinfos

Auf dem nächsten „Gesundheitskongress des Westens“ in Köln begegnen sich am 26. und 27. März 2019 einmal mehr Ärzte, Verantwortliche aus Gesundheitspolitik und -unternehmen sowie Teilnehmer aus Forschung, Wissenschaft und Pflege, um über aktuelle gesundheitspolitische Fragen zu diskutieren. Das Motto der inzwischen 13. Auflage des Kongresses, der wieder im Kölner Gürzenich stattfindet, lautet: „Der Druck nimmt zu: Zeit für mutige Veränderungen!“.

Grundlage dieser Forderung ist das Krisenszenario, das der Veranstalter entwirft: „Die Akteure des Gesundheitswesens stehen vor immer gravierenderen Problemen: Mit der Digitalisierung ist man im Rückstand. In der Pflege brodelt es. Krankenhäuser schließen ganze Abteilung mangels Personal, Arztpraxen auf dem Land fehlen die Nachfolger. Die Notfallambulanzen deutscher Krankenhäuser werden überlaufen. Die seit Jahrzehnten geforderte Integrierte Versorgung ist noch immer Wunschtraum. Und zu alledem kommt ein immer mündigerer Patient dazu, der Forderungen stellt“, heißt es in der Kongress-Ankündigung des Veranstalters, der WISO Consulting GmbH.

Die Kassenärztliche Vereinigung gehört 2019 wie auch in diesem Jahr wieder zu den Partnern des Gesundheitskongresses und wird dort mit einem eigenen Stand und Veranstaltungen vertreten sein, die einen wichtigen Debattenbeitrag leisten. Gegenstand des Panels am Mittwoch, 27. März, 11 Uhr, wird unter anderem ein Pilotprojekt sein, das Anfang Januar in Köln starten wird.

Dabei werden Rettungsdienst und die Arztrufzentrale NRW kooperieren und versuchen, die Notfallversorgung durch eine inhaltliche und technische Vernetzung zu verbessern, ohne die etablierten und funktionierenden Strukturen zu sprengen. Diskutiert wird das Thema unter dem Titel „Härtetest Notfallversorgung!“ mit Moderator Dr. Heinz-Wilhelm („Doc“) Esser, Oberarzt am Sana Klinikum Remscheid und den Referenten Dr. med. Frank Bergmann, Vorstandsvorsitzender der KV Nordrhein, Dr. med. Katja Scholtes, Leiterin der Zentralen Notaufnahme der Kliniken der Stadt Köln, Prof. Alexander Lechleuthner, Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes in Köln sowie Dr. Stephan Hofmeister, Stellvertretender Vorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

KVNO-Chef Bergmann wird am Mittwoch um 15.30 Uhr auch einer Diskussion über „Sektorenübergreifende Versorgungssteuerung und Patientensteuerung bei psychisch erkrankten Patienten“ teilnehmen, in der er das NPPV-Projekt der KV Nordrhein vorstellen wird. Moderiert wird die Runde von Wolfgang van den Bergh, Chefredakteur der Ärzte Zeitung.

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