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Benignes Prostatasyndrom: Neue Behandlungsverfahren

14.11.2018 KVNO aktuell, Praxisinfos

Seit 1. Oktober 2018 sind die Operationsverfahren photoselektive Vaporisation und Thulium-Laserenukleation der Prostata in den Anhang 2 des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM) abrechenbar. Damit stehen zwei weitere Laserverfahren zur Behandlung eines benignen Prostatasyndroms in der kassenärztlichen Versorgung zur Verfügung.

Der Bewertungsausschuss hat festgelegt, für die photoselektive Vaporisation den OPS-Kode 5-601.42 und für die Thulium-Laserenukleation den OPS-Kode 5-601.72 aufzunehmen. Urologen rechnen die Leistungen über die Gebührenordnungsposition (GOP) 36289 und den dazugehörigen Zuschlag (GOP 36290) ab.

Beide GOP setzen eine Genehmigung nach der Qualitätssicherungsvereinbarung zu nicht medikamentösen, lokalen Verfahren zur Laserbehandlung des benignen Prostatasyndroms voraus. Die Vereinbarung wird zum 1. Januar 2019 angepasst und um die beiden neuen Verfahren erweitert. Bis zum Inkrafttreten der erweiterten Vereinbarung gilt eine Übergangsregelung.