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Faxaussendung: Vorsicht vor betrügerischer Masche

02.10.2018 Praxisinfos

Eine selbst ernannte "Datenschutzauskunft-Zentrale" verschickt derzeit amtlich anmutende Faxe an Apotheken und andere Unternehmen, in denen zur Umsetzung des Datenschutzes aufgefordert wird. Wer das Schreiben erhält, sollte es keinesfalls ausgefüllt zurücksenden, denn hier handelt es sich möglicherweise um eine Betrugsmasche.

Im Kleingedruckten der Faxe steht, dass Personen beziehungsweise Unternehmen mit einer Unterschrift des Faxes ein Basisdatenschutz-Paket nach Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung für rund 500 Euro jährlich erwerben, und zwar verbindlich für drei Jahre.

Wer ein solches Fax bereits unterschrieben und an den Absender zurückgeschickt hat, sollte seine Erklärung umgehend widerrufen, Rechnungen der Datenschutzauskunft-Zentrale sollten nicht bezahlt werden. Eine Strafanzeige wegen Verdacht auf Betrug ist möglich.

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