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Meldeverfahren und Abrechnung der Untersuchungen U5 bis U9

26.07.2018 KVNO aktuell, Praxisinfos

Auf Grundlage des Heilberufsgesetzes NRW melden Praxen der „Zentralen Stelle Gesunde Kindheit“ des Landeszentrums für Gesundheit NRW regelmäßig diejenigen Kinder, die an den Früherkennungsuntersuchungen U5 bis U9 teilgenommen haben. Sie tragen damit entscheidend dazu bei, dass die Vorsorge konsequent genutzt und eine mögliche Kindeswohlgefährdung frühzeitig erkannt wird.

Nach Abgleich der von den Ärzten gemeldeten Daten mit denen der Einwohnermeldeämter erkennt die „Zentrale Stelle Gesunde Kindheit“, welche Kinder die Früherkennung nicht in Anspruch genommen haben. Wenn bis zum Ende des vorgesehenen Zeitraums für die jeweilige U-Untersuchung keine Mitteilung eines Arztes vorliegt, werden die Eltern von der Zentralen Stelle schriftlich erinnert.

Das Bild zeigt ein Baby bei ärztlichen Untersuchung; Foto: Ramona Heim, Fotolia

Bei den U-Untersuchungen beurteilen Ärzte die körperliche und geistige Entwicklung des Kindes.

Wird die Untersuchung nachgeholt, kann es in bestimmten Fällen zu Überschreitungen der Toleranzgrenzen der U5 bis U9 kommen. Diese außerhalb der Toleranzgrenzen liegenden Vorsorgeuntersuchungen können folgendermaßen abgerechnet werden:

  • U5: 5. bis einschl. 8. Monat
  • U6: 9. bis einschl. 19. Monat
  • U7: 20. bis einschl. 32. Monat
  • U7a: 33. bis einschl. 42. Monat
  • U8: 43. bis einschl. 57. Monat
  • U9: 58. bis einschl. 70. Monat