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Bei Rezepturen immer mit Gebrauchsanweisung

13.06.2018 Verordnungsinfos

Bei der Verordnung von Arzneimitteln als Rezeptur muss immer eine Gebrauchsanweisung angegeben werden, die die Apotheke auf das Abgabegefäß überträgt. Dies ist in der Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV) geregelt und soll der sicheren Anwendung der Arzneimittelrezepturen dienen.

Die Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände (ABDA) weist auf die gesetzliche Vorgabe noch einmal hin, weil es vermehrt zu Retaxationen gegenüber Apotheken kommt, wenn bei Rezepturen keine Gebrauchsanweisung angegeben wird. Apotheken werden daher auf eine Ergänzung der Rezeptes bestehen, wenn bei Rezepturen keine Gebrauchsanweisung angegeben wird.

Auch bei der Verordnung von Betäubungsmitteln (BTM) muss eine Gebrauchsanweisung oder „Gemäß schriftlicher Anweisung“ auf dem BTM-Rezept angegeben werden. Dies regelt die Betäubungsmittelverschreibungsverordnung (BTMVV). Wenn bei Fertigarzneimitteln eine Gebrauchsanweisung auf dem Rezept vermerkt wird, muss diese ebenfalls von der Apotheke auf die Arzneimittelverpackung übertragen werden.

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