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Regressanträge wegen SSB-Verordnungen

16.04.2018 Honorar, KVNO aktuell, Verordnungsinfos

Die Krankenkassen in Nordrhein haben für das erste Quartal 2017 weitere Regressanträge wegen unzulässiger Verordnungen im Sprechstundenbedarf gestellt. Ab 16. April versendet die Prüfungsstelle insgesamt 3.035 Anträge, die den Verordnungszeitraum Januar bis März 2017 betreffen. Die Zahl der Anträge ist im Vergleich zu den Vorquartalen deutlich gestiegen, weil die Antragsgrenze von 150 Euro je Arzt auf 30 Euro je Praxis gesenkt wurde. Mit der niedrigeren Antragsgrenze reagierten die Kassen und die KV Nordrhein auf eine Vorgabe des Bundesrechnungshofes.

Die Anträge betreffen Produkte, die nach der Vereinbarung über den Sprechstundenbedarf in Nordrhein von der Verordnung ausgeschlossen sind. Die betroffenen Praxen können zu den Anträgen eine Stellungnahme innerhalb von zwei Wochen abgeben; ohne Stellungnahme entscheidet die Prüfungsstelle „nach Aktenlage“.

Ansprechpartner für das Prüfverfahren ist die Prüfungsstelle, für inhaltliche Fragen wenden Sie sich an die SSB-Beratung, Telefon 0211 5970 8666, E-Mail ssb@kvno.de.

Unzulässiger SSB

Für folgende Präparate stellen die Krankenkassen derzeit Anträge (Beispiele):

  • Accu Check Dextrose O.G-T. Saft
  • Ferro Sanol
  • Glucagen Hypokit
  • Glucoseteststreifen und Lancetten
  • Histofreezer
  • Loperamid-CT 2 mg Hartkapseln
  • Loratadin ratiopharm Tabletten
  • Medivitan iV Ampullen
  • Omnifix Solo Luer-Lock Spritzen
  • Prontosan W Wundspüllösung
  • Vertigoheel
  • Voltaren Emulgel, Finalgon Wärmecreme
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