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Grenzüberschreitende Versorgung

09.05.2018 KVNO aktuell, Verträge

Grenzüberschreitende Versorgung

Über neue Regelungen und Rahmenbedingungen der ambulanten medizinischen und therapeutischen Versorgung von Patienten aus Ostbelgien in deutschen Praxen sprach der Vorstand der KV Nordrhein am 13. April 2018 unter anderem mit Oliver Paasch, Ministerpräsident der deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien, und Antonios Antoniadis, Minister für Familie, Gesundheit und Soziales.

Gesprächsbedarf sehen beide Seiten vor allem durch das Mitte 2017 ausgelaufene „IZOM-Abkommen“, das den Bürgern der Euregio die Möglichkeit bot, sich von einem Facharzt in den jeweiligen Grenzgebieten behandeln zu lassen. Von diesem Angebot machte eine Vielzahl Ostbelgier regelmäßig und gern Gebrauch.

Dr. med. Frank Bergmann, Antonios Antoniadis, Oliver Paasch und Dr. med. Carsten König, Foto: KVNO

Meinungs- und Gedankenaustausch in Düsseldorf – (v.l.n.r.): KVNO-Chef Dr. med. Frank Bergmann, Gesundheitsminister Antonios Antoniadis, Ministerpräsident Oliver Paasch und KVNO-Vize Dr. med. Carsten König

Jetzt geht es um die Frage, wie die aktuelle Neuregelung für die Bewohner des Grenzgebietes weiterentwickelt werden kann. Für KVNO-Vorstandsvorsitzender Dr. med. Frank Bergmann hat die Versorgung belgischer Patienten einen hohen Stellenwert: „Wir wollen an die guten Erfahrungen der grenzüberschreitenden Versorgung der vergangen Jahre anknüpfen, bürokratische Hürden abbauen und die Regelungen im Sinne von Patienten und Ärzten so einfach wie möglich gestalten.“

CSC