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Landräte im Gespräch mit der KV Nordrhein

09.05.2018 KVNO aktuell

Am 12. April 2018 hatte der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) zu einem Austausch mit Vertretern der Landkreise in Nordrhein über die Zukunft der ambulanten Versorgung ins Haus der Ärzteschaft in Düsseldorf geladen. Etwa 20 Gäste, darunter die Landräte aus den Kreisen Mettmann, Heinsberg, Euskirchen und Kleve sowie Vertreter kommunaler Gesundheitsbehörden, diskutierten mit dem KVNO-Vorstand vor allem über Initiativen gegen den Mangel an Nachwuchsmedizinern, aktuelle Herausforderungen bei der Sicherstellung der ambulanten (Notfall-)Versorgung.

Besprochen wurden wichtige Trends, zum Beispiel der rasch zunehmende Anteil von Ärztinnen und Ärzten, die in Teilzeit arbeiten möchten, wodurch ausscheidende Kollegen häufig nicht zu 100 Prozent ersetzt werden. Auch die Fehlinanspruchnahme des Notdienstes von Menschen, die mit Bagatellen direkt ins Krankenhaus gehen, bleibt eine Herausforderung.

Beim Thema Nachwuchsgewinnung standen Ideen und Aktionen im Mittelpunkt, bei denen eine Kooperation von KVNO und Kreisen sinnvoll ist, etwa beim Praxisbörsentag oder bei Aktionen für Studierende auf dem Land. Landrat Wolfgang Spreen präsentierte das Hospitationsmodell des Kreises Kleve, in dem Nachwuchsmediziner ein bis vier Wochen lang in Arztpraxen hospitieren können, deren Inhaber in den nächsten drei Jahren Nachfolger suchen. Der Kreis fördert die Hospitanzen mit bis zu 8.000 Euro. Seit 2015 wurden so bereits drei Praxisnachfolger gefunden.

YVK