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„Praxen profitieren, ohne extra zu zahlen“

09.05.2018 KVNO aktuell

Wie bewerten Sie das Projekt?
Mohr: Ich freue mich darüber, dass die Praxen, die in die TI einsteigen, davon auch etwas haben. Unsere Erfahrungen aus der Modellregion Düren zeigen, dass eArztbriefe viele Vorteile mit sich bringen.

Der wichtigste Punkt beim Empfänger liegt darin, dass die eArztbriefe nahezu vollautomatisch dem richtigen Patienten im Praxissystem zugeordnet werden. Außerdem stellen immer mehr Krankenhäuser um, aktuellstes Beispiel ist das Uniklinikum Aachen

Gilbert Mohr, Leiter Stabsstelle Telematik der KV Nordrhein, Foto: KVNO

Gilbert Mohr, Leiter Stabsstelle Telematik der KV Nordrhein.

Welche Anwendungen umfasst das Projekt noch?
Beim Compugroup-Angebot geht es vor allem um drei Anwendungen: die 1-Click-Abrechnung über KV-Connect, eDMP und das eHautkrebs-Screening. Schon heute nutzen ungefähr 1 000 Praxen der CGM diese Features. Sie können mit unserem Projekt rund 30 bis 35 Euro monatlich sparen – und bekommen den eArztbrief noch obendrauf.

Sie würden den Praxen also empfehlen, das Angebot zu nutzen?
Ja. Und das gilt auch für diejenigen, die KV-Connect bisher noch nicht nutzen. Es gibt zumindest bis Ende 2018 keine preisliche Hürde mehr, um in die Telematik via KV-Connect einzusteigen. Die Kosten erhalten Praxen über die Erstattungen der Betriebskosten von knapp 100 Euro monatlich im Zusammenhang mit dem Einstieg in die TI wieder. Damit profitieren sie von sinnvollen Anwendungen, ohne dafür extra zahlen zu müssen.