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Endosonografiesonden: Nachweis zur Aufbereitung

09.05.2018 KVNO aktuell, Praxisinfos

Ärzte benötigen seit dem 1. April 2018 einen Herstellernachweis über die korrekte Aufbereitung ihrer Endosonografiesonden, um von ihrer Kassenärztlichen Vereinigung (KV) eine Genehmigung für die Ultraschalldiagnostik zu erhalten. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hingewiesen.

Der Hersteller einer Sonde muss in der Gebrauchsanweisung mindestens ein wirksames und materialverträgliches Desinfektionsverfahren mit bakterizider, fungizider und viruzider Wirkung angeben. Neu ist, dass der Hersteller die Wirksamkeit des angegebenen Verfahrens durch ein Gutachten belegen muss. Ärzte müssen der KV nachweisen, dass sie ihre Sonografiesonden mit einem entsprechend gutachterlich geprüften Desinfektionsverfahren aufbereiten.