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Intravitreale Medikamentengabe besser vergütet

14.03.2018 KVNO aktuell, Praxisinfos

Die Leistungen der intravitrealen Medikamentengabe werden rückwirkend zum 1. Januar 2018 höher bewertet, vor allem die Beratung und Betreuung der Patienten. Einen entsprechenden Beschluss hat der Bewertungsausschuss gefasst.

Für den ambulanten Eingriff pro Auge einschließlich einer einmaligen Nachsorge können Vertragsärzte rund 193 Euro abrechnen (zuvor rund 181 Euro). Wird die intravitreale Medikamentengabe (IVM) an beiden Augen vorgenommen, wird die IVM mit rund 264 Euro vergütet (bisher rund 245 Euro), ebenfalls einschließlich der einmaligen Betreuung des Patienten nach dem Eingriff. Bei mehreren Nachsorgeuntersuchungen nach einem Eingriff erhöht sich die Summe der Vergütung. Die Zusatzpauschale (Gebührenordnungspositionen 06334 und 06335) für die Betreuung eines Patienten nach einem intraokularen Eingriff steigt um etwa 30 Prozent.

Die IVM-Leistungen waren im Oktober 2014 in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab aufgenommen worden. Die IVM kann bei Augenerkrankungen, etwa der feuchten altersbedingten Makuladegeneration, angewendet werden. Vertragsärzte, die IVM-Leistungen durchführen und abrechnen wollen, benötigen eine Genehmigung ihrer Kassenärztlichen Vereinigung. Zudem müssen sie die Gebietsbezeichnung „Augenheilkunde“ führen.