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KBV-Fachtagung: Vielfalt in der Praxis

31.01.2018 KVNO aktuell, Praxisinfos

Das Thema „Migration“ ist nicht nur in den Medien präsent, es bringt auch für den Alltag in der ambulanten Versorgung besondere Herausforderungen mit sich, etwa Sprachbarrieren oder unterschiedliche kulturelle und religiöse Sichtweisen. Um Ärzte und Psychotherapeuten noch stärker für den Umgang mit Patienten mit Migrationshintergrund zu sensibilisieren, hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am 13. November 2017 eine Fachtagung mit dem Titel „Vielfalt in der Praxis – Migration und Gesundheit“ veranstaltet. 80 Besucher haben daran teilgenommen.

Das Bild zeigt einen Patienten mit Migrationshintergrund beim Arzt im Sprechzimmer.

Patienten mit Migrationshintergrund stellen Ärzte und Praxispersonal häufig vor besondere Herausforderungen.

Dr. med. Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KBV, begrüßte die Besucher. In seiner Rede wies er auch auf die neue KBV-Broschüre aus der Reihe PraxisWissen mit dem Titel „Vielfalt in der Praxis“ hin. Darin bekommen Praxen Tipps, worauf sie beispielsweise beim interkulturellen Umgang mit den Patienten achten können.

Weiter ging es nach der Begrüßung mit drei Vorträgen zu den Themen „Ethik“, „Epidemiologie“ und „Religion“. Danach folgten Berichte aus der Praxis mit Titeln wie „Vielfalt in der psychotherapeutischen Versorgung“ oder „Altern und Pflege im Generationenwandel nach der Migration aus der Sicht eines Angehörigen“.

Nachmittags gab es zwei parallele Arbeitsgruppen zu den jeweiligen Aspekten „Qualitätszirkel Kultursensibilität in der Patientenversorgung“ und „Workshop Psychotherapie mit Menschen aus anderen Kulturen und Flüchtlingen“. Zum Abschluss der Tagung diskutierten alle Redner über die Zukunftsperspektiven der Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund.