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Leistungen zur Hörgeräteversorgung neu bewertet

31.01.2018 KVNO aktuell, Praxisinfos

Leistungen zur Hörgeräteversorgung von Jugendlichen und Erwachsenen sind seit Jahresbeginn höher bewertet. Der Bewertungsausschuss hat außerdem beschlossen, dass die vor sechs Jahren befristet eingeführten Leistungen nunmehr dauerhaft abgerechnet werden können.

Das Bild zeigt eine Patientin mit einem Hörgerät

Diagnostik, Nachuntersuchung und Nachsorge sind zeitaufwendiger geworden. Dafür erhalten HNO-Ärzte nun mehr Geld. Foto: Robert Przybysz| fotolia.com

Um den Erfolg der Hörgeräteversorgung zu überprüfen, können HNO-Ärzte, Pädaudiologen und Phoniater seit Februar 2017 den Freiburger Einsilbertest auch mit Störgeräuschen einsetzen. Dadurch sind die Diagnostik der Hörgeräteverordnung, die erste Nachuntersuchung sowie die Nachsorge nach der Verordnung von Hörgeräten umfassender und zeitaufwendiger geworden.

Der Bewertungsausschuss hat daher die Bewertung der entsprechenden Leistungen in den EBM-Kapiteln „Hals-Nasen-Ohrenheilkunde“ sowie „Phoniatrie“ und „Pädaudiologie“ erhöht und sie entfristet.

So erhalten Ärzte für die erste Nachuntersuchung 55,72 Euro und damit 13,50 Euro mehr als in der Vergangenheit. Die Änderungen sind zum Jahresbeginn in Kraft getreten.