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Welt-Sepsis-Tag: Informationen für Ärzte und Patienten

13.09.2017 Pressemitteilungen

Zum Welt-Sepsis-Tag am 13. September stellt die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) Informationen für Ärzte und Patienten bereit, um stärker für die Infektionskrankheit zu sensibilisieren. Sie betont, wie wichtig Aufklärung, Hygienemaßnahmen und Schutzimpfungen sowie eine schnelle Diagnose im Ernstfall sind.

Weltweit sterben jährlich etwa sechs Millionen Menschen an einer Sepsis – die meisten Fälle davon wären vermeidbar. Auf einer neuen Themenseite stellt die KBV Informationen für Ärzte bereit, die helfen sollen, eine Sepsis frühzeitig zu erkennen, denn oft sind die Symptome nicht eindeutig. Viel häufiger als Wundinfektionen lösen innere Infektionen wie Lungenentzündungen, Harnwegsentzündungen oder Entzündungen des Bauchraums eine Sepsis aus.

Die Symptome können denen einer Influenza ähneln – beispielsweise hohes Fieber und (Muskel-) Schmerzen. Weitere Anzeichen sind plötzliche Verwirrtheit, Schläfrigkeit oder Unruhe, verfärbte oder fleckige Haut, schneller Herzschlag, niedriger Blutdruck, schnelle, schwere Atmung oder Luftnot. Eine wichtige Aufgabe der niedergelassenen Ärzte besteht darin, die Patienten über Schutzimpfungen zu informieren. Dadurch lassen sich bestimmte Infektionskrankheiten, die zu einer Sepsis führen können, vorbeugen.

Eine wichtige Rolle bei der Sepsis-Prävention spielen Grippeschutz- und Pneumokokken-Impfungen nicht nur für Kleinkinder sondern für alle Menschen über 60 Jahre und Patienten mit Risikofaktoren. Dazu zählen unter anderem Menschen ohne Milz – sie haben ein stark erhöhtes Infektions- und Sepsisrisiko. Bei ihnen sind entsprechende Schutzimpfungen deshalb besonders wichtig.

Die KBV unterstützt Praxen bei der Information ihrer Patienten mit einem speziellen Flyer mit großer Impf-Übersicht: „Klein und gemein – Gib‘ Viren und Bakterien keine Chance!“. Dieser kann kostenlos per E-Mail bestellt werden:
versand@kbv.de

Um das Wissen in der Bevölkerung über die Sepsis zu erhöhen, hat die KBV auch eine Patienteninformation erstellt, die Ursachen und Symptome leicht verständlich zusammenfasst. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass Impfungen gegen Grippe und Pneumokokken schützen können. Ärzte können das Infoblatt kostenlos herunterladen, ausdrucken und im Wartezimmer auslegen.

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