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Kommunikationsprojekt des IQN mit Gesundheitspreis 2017 ausgezeichnet

15.12.2017 Gesundheitstipps

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat heute in Düsseldorf fünf Projekte aus Düsseldorf, Dortmund, Neuss und Solingen mit dem „Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen 2017“ ausgezeichnet. Den diesjährigen Sonderpreis erhielt das Projekt zur „Förderung der interprofessionellen Versorgung Schwerstkranker und Sterbender“ des Instituts für Qualität im Gesundheitswesen Nordrhein (IQN).

Das Bild zeigt zwei Männer und vier Frauen vor gelben Stellwänden.

(v. l.) Susanne Kiepke-Ziemes, Caritas-Verband für die Region Kempen-Viersen; Ludger Risse, Vorsitzender des Pflegerates NRW e.V.; Dr. med. Martina Levartz, Geschäftsführerin des IQN; Dr. Heike Zimmermann, Abteilung Medizin und Versorgung der KV Nordrhein; Ulrich Langenberg, Geschäftsführender Arzt der Ärztekammer Nordrhein und Hannelore König, 1. Vorsitzende geschäftsführender Vorstand des Verbandes der medizinischen Fachberufe e.V.

Die Auszeichnung nahm stellvertretend für alle Partner Dr. med. Martina Levartz, Geschäftsführerin des IQN, entgegen. Das Projekt wurde von der Ärztekammer Nordrhein, der KV Nordrhein, dem Pflegerat NRW und dem Verband medizinischer Fachberufe gemeinsam ins Leben gerufen und vom IQN durchgeführt. Zum Einsatz kommt dabei eine neue Form des berufsgruppenübergreifenden Lernens, um die regionale Versorgung von Schwerstkranken und Sterbenden zu verbessern. Ziel ist, allen beteiligten Berufsgruppen palliative Kernkompetenzen zu vermitteln, wie Respekt vor den Wünschen der Erkrankten, soziale und kommunikative Fähigkeiten im Umgang mit Angehörigen, aber auch die Stärkung der eigenen psychischen Widerstandsfähigkeit.

Die vier weiteren Preise gingen an die Projekte „Das St. Augustinus-Kliniken-Zukunftsprogramm: Ankommen in Deutschland – als Mensch mit Perspektive in Neuss“, das Projekt „Gruppe Gesundheit“ des Vereins „Projekt Ankommen e. V.“, das Projekt „Medizinische Hilfe Solingen“ und an die Arbeitsgemeinschaft Flüchtlingshilfe der Fachschaft Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf mir ihrem gleichnamigen Projekt.

Der Gesundheitspreis Nordrhein-Westfalen wird jährlich im Rahmen der von der Landesgesundheitskonferenz beschlossenen Landesinitiative „Gesundes Land Nordrhein-Westfalen“ vergeben. Die Vorauswahl traf eine Jury der Landesgesundheitskonferenz, in der alle wesentlichen gesundheitspolitischen Akteure des Landes vertreten sind. Insgesamt haben sich 36 Institutionen mit 36 Projekten beworben.

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