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Polizeibeamte in NRW erhalten KVK

12.12.2017 KVNO aktuell, Praxisinfos

Polizeibeamte des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) erhalten seit Anfang Dezember 2017 eine Krankenversichertenkarte (KVK), die den bisherigen Papierkrankenschein ablöst. Sie ist ab sofort gültig.

Die Karte enthält unter anderem Vorname, Nachname, Geburtsdatum, Geschlecht und Versichertennummer des Inhabers sowie aus Datenschutzgründen die Adresse des Landesamtes für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW. Ihre Privatadresse werden die Karteninhaber den Arztpraxen in der Regel persönlich mitteilen, damit diese im Praxisverwaltungssystem hinterlegt werden kann.

Das Bild zeigt zwei Polizeibeamte; Foto: Ralf Hirschberger, dpa

Ab sofort gelten für Polizeibeamte in NRW Krankenversicherungskarten. Sie lösen die bisherigen Papierkrankenscheine ab.

Bitte lesen Sie die KVK jeweils beim ersten Besuch des Patienten in einem Quartal ein. Sie dient als Grundlage für die Abrechnung Ihrer Leistungen, wie auch für das Ausstellen weiterer Formulare, etwa Überweisungen oder Verordnungen. Auf diesen Formularen kann die Privatadresse der Polizeibeamten angegeben werden. Bei Verlust der Karte stellt das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste NRW dem Polizeibeamten bis zum Erhalt einer neuen Karte eine Anspruchsberechtigung aus.

Behandlungsscheine, die bereits im vierten Quartal 2017 ausgegeben wurden, sind in diesem Quartal noch gültig. Ab 2018 gelten die Behandlungsscheine nicht mehr.

Ursprünglich sollten Polizeibeamte die KVK schon zum Oktober 2016 erhalten, doch es gab Verzögerungen. Die KVK ist nicht zu verwechseln mit der elektronischen Gesundheitskarte für gesetzlich Versicherte. Diese steht für Versicherte der sogenannten „Sonstigen Kostenträger" derzeit noch nicht zur Verfügung.